Videoüberwachung und Bewerbermanagement – nach zwei Jahren solltest du das wissen

Die DSGVO ist sicherlich nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber wichtig. Denn du kannst nur Vertrauen aufbauen, wenn deine Gäste und Mitarbeiter wissen, was mit ihren Daten passiert. Ja, es ist ein trockenes Thema. Doch in einer digitalisierten und vernetzten Welt sehr wichtig.

Am 25. Mai 2020 feierte die Datenschutzgrundverordnung ihren 2. Geburtstag. Ingo und ich hatten bereits 2018 grundlegend über die Bedingungen der Verordnung gesprochen. Daraus entstand eine 5-teilige Serie. Dieser haben wir ein Update verpasst und Teil drei bis 5 in eine Episode gegossen.

Die meistgehörte Folge war und ist bis heute die „DSGVO in der Hotellerie – Straftat: Videoüberwachung (3/5)“. Die DSGVO sieht hier strenge Richtlinien vor. Außerdem geht es in dieser neuen Folge um das Bewerbermanagement, das immer digitaler wird. Was musst du beachten und welche Rechte und Pflichten haben potenzielle Arbeitnehmer.

Shownotes

02:57 Meistgehörte Podcast-Folge: Video
03:32 Videoüberwachung in der Hotellerie
05:42 Hinweis auf Videoüberwachung ist Pflicht
06:16 Videoüberwachung im Swinger Club
08:10 Live-Bild: Videokamera mit Monitor an der Rezeption
08:51 Aufzeichnungsdauer maximal 72 Stunden laut Aufsichtsbehörde
10:00 Begründung für längere Aufzeichnung – Speicherbegrenzung und Datenminimierung
10:57 Keine Kamera im Wellnessbereich
12:31 Keine Überwachung im Gastraum
15:57 Sprich doch mal mit deiner Aufsichtsbehörde
16:47 Wie sieht’s mit der Parkplatzüberwachung aus?
17:50 Haftungsfrage: bewacht und überwacht…?
19:22 Datenschutzfolgenabschätzung ist nich überall notwendig – schadet aber nicht
20:01 Die DSGVO und Bewerbermanagement
20:44 Bewerberportale
21:07 Der analagoe und digitale Bewerbungsprozess DSGVO-konform
21:26 Unterlagen nicht im Büro rumliegen lassen
22:09 Bewerbungen sind keine Schmierzettel!
22:51 Unterlagen zur Entlastung zurück
22:51 Vernichtung wie Personalakten
23:15 Die digitale-analoge Bewerbung: E-Mail und PDF
25:30 Der digitale Bewerbungsprozess
26:00 Beschäfigtendatenschutz § 26 Bundesdatenschutzgesetz, gilt auch für Bewerber
28:14 Stellenanzeigen über Indeed – eine heikle Sache
32:21 Drittanbieter müssen Daten löschen – Als Auftraggeber bestimmst du über den Zweck
34:52 Es kommt zum Arbeitsvertrag und…
35:08 …die Fotofreigabe
35:19 Kopie vom Führerschein oder Personalausweis
35:19 Dürfen munter alle Unterlagen gesammelt werden?
38:35 Ist eine Führerscheinkopie überhaupt sinnvoll?
41:11 Pauschal ist nicht
42:46 Führungszeugnis wird auch nicht abgelegt
42:54 In Zeiten von Stories und Social Media Posts – Die Fotofreigabe
43:20 Besser nicht in Zusammenhang mit dem Arbeitsvertrag
44:23 Fotofreigabe mit Zweckgebundenheit
46:35 Mitarbeiter sollten eigehändig für jeden einzelen Social Media Kanal das Kreuzchen setzen können
47:11 Keine Vorankreuzung!
48:58 Facebook & Co. markiert zur Löschung…

Über den Interviewpartner: Ingo Busch, Datenschutzbeauftragter

Ingo Busch - freier Datenschutzberater
Ingo Busch ist gelernter Fachinformatiker und langjähriger IT-Projektleiter. Als freier Datenschutzberater unterstützt er Unternehmen bei der Umsetzung des Datenschutzes und ist auch als externer Datenschutzbeauftragter tätig. Nebenbei kümmert er sich als „Blog-Doktor“ um WordPress-Websites und Blogs diverser Blogger und Unternehmen. Auf seiner Website datenschutz-beratung-koeln.de bloggt er zu Datenschutzrelevanten Themen.

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