Suche
  • Digitales Hotelmanagement mit Valerie Wagner
  • mail@valerie-wagner.de
Suche Menü
Corporate Blogs im Hotel

5 Gründe für ein Corporate Blog im Hotel und 3 Tipps wie du einfach damit startest

In meiner 26. Podcast Episode spreche ich mit Daniela Sprung von bloggerabc.de über Corporate Blogs und warum du unbedingt, jetzt gleich und sofort einen Hotelblog starten solltest. 😉

Wir sprechen darüber, was dir ein Blog für die Suchmaschinenoptimierung bringt und was du beim Influencer Marketing beachten solltest.

Und selbstverständlich erfährst du, was du brauchst, um mit einem Corporate Blog in deinem Hotel zu starten!

Viel Spaß beim Hören und wenn du lieber liest, kommt hier der Artikel für dich!

Du solltest lieber nicht bloggen, wenn… Minute 02:30

VW: Hallo Daniela, schön dass du da bist. Vielleicht kennen dich einige schon von unserem letzten Interview „In drei Schritten zur Social Media Strategie im Hotel“. Stell dich doch kurz vor. Wer bist du und was machst du?

DS: Ich bin Daniela Sprung und ich blogge auf bloggerabc zu allen Themen rund ums Blog. Das mache ich seit 2014. Ich versuche Unternehmen das Bloggen näher zu bringen, also primär worauf kommt es beim Bloggen an und warum kann das sinnvoll sein. Und ich berate Unternehmen bei der Optimierung eines bereits vorhandenen Blogs.

VW: Einer deiner letzten Artikel heißt „Warum Unternehmen nicht bloggen sollten“. Fangen wir damit mal an und sprechen darüber, bevor wir das PRO für ein Blog besprechen. Was spricht denn dagegen? Oder warum schreibst darüber, daß Unternehmen lieber nicht bloggen sollten?

DS: Unternehmen sollten in erster Linie dann nicht bloggen, wenn sie gerne ihre Werbung auf dem Blog platzieren möchten. Dafür ist das Blog nicht gedacht. Und sie sollten nicht bloggen, wenn sie im Grunde keine Ressourcen haben, um das umzusetzen. Wenn es niemanden im Unternehmen gibt, der die Zeit bekommt, sich darum zu kümmern. Es nimmt viel Zeit in Anspruch einen ordentlichen Beitrag zu schreiben, vielleicht ein Video dazu zu produzieren oder Infografiken zu erstellen. Das sind alles wichtige Bausteine für ein Blog.

Ein Blog muss immer Mehrwert liefern. Der Leser muss am Ende des Beitrags mit einem AHA-Erlebnis im Kopf wieder vom Blog gehen und schlauer sein, als vorher.

Wenn das nicht gegebenen ist, dann ist es schwierig mit dem Bloggen.
Dann wird der Leser nicht sagen, Mensch da bekomm ich interessante Inhalte oder da wurde ich gut unterhalten. Und die Botschaft kommt auch nicht an. Sind diese Punkte nicht gegeben, werden Ressourcen verbrannt in Zeit, Geld und Mitarbeiter.

Die Strategie muss vorher klar sein und die notwendigen Ressourcen müssen zur Verfügung stehen. Ein Blog ohne Strategie bringt nichts. Zum Beispiel könnte das Ziel eines Blogs ein

  • Leser unterhalten
  • Leads generieren, in Form von Zimmerbuchungen oder Arrangements
  • Newsletter Abonnenten

Wenn es kein Ziel gibt, dann sollte man sich überlegen, vielleicht wieder Flyer zu drucken.

VW: Im Prinzip sind alle Gegenargumente, Argumente FÜR ein Blog. Wie geht man denn genau vor um ein Blog zu starten? Was braucht’s?

Und: Es heißt ja übrigens auch das Blog und nicht der Blog. Ich hab da regelmäßig Diskussionen zu diesem Thema.

DAS Blog im Hotel - Corporate Blogs in der Gästekommunikation

DS: Der Duden sagt, der oder das Blog. Aber der Insider und Kenner von Blogs sagt das Blog. Das heißt also, wer zur Szene dazu gehören möchte, sagt das Blog. Alle anderen sagen der Blog. Das trennt ein wenig die Spreu vom Weizen 😉 Deshalb ein Pro Tipp: Wenn du keine Ahnung hast, aber unbedingt mitsprechen willst, solltest du anfangen das Blog zu sagen.

VW: Was ich auch immer sehr klasse finde, wenn die Leute sagen „Schreib darüber mal einen Blog“. Da denke ich mir immer, bist du verrückt?

Es heißt „das Blog“ – alle die „der“ sagen, haben einfach keine Ahnung.

DS: Das ist genauso, die Leute die auf Instagram aktiv sind, werden als Blogger bezeichnet. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Man schreibt auch keinen Blog, sondern einen Artikel oder einen Beitrag oder ein Blogpost, aber kein Blog! Ein Blog ist das ganze, die Plattform. Da bekomm ich echt zuviel, weil ich merke das die Leute keinen Bock hatten sich damit zu auseinanderzusetzen und einfach irgendwas quatschen. Im Grunde haben die keine Ahnung.

VW: Gut dass wir darüber gesprochen haben.

Kläre dein Warum für dein Hotelblog Minute 07:00

VW: Also es geht darum, was du brauchst, wenn du mit einem Corporate Blog starten möchtest.

Wie baust du ein gutes Hotelblog auf?

DS: Zuerst musst du dir immer Gedanken machen, warum du ein Blog möchtest. Die Motivation dahinter muss klar sein.

„Warum willst du ein Corporate Blog?“

Was soll das Blog leisten? Soll es Aufmerksamkeit erregen, unterhalten oder soll es zusätzliche Informationen bieten. Solche Informationen die die Gäste nicht an der Rezeption erfragen oder die noch nicht zur Verfügung gestellt wurden.

Denn man muss da unterscheiden: Eine Website ist statisch, ein Blog ist dynamisch. Dort kannst du in epischer Breite Artikel veröffentlichen und mit sämtlichen Medien ergänzen.

Ein Blog ist dynamisch!

Das heißt in einen Blogartikel kannst du Instagram-Bilder oder generell Fotos einfügen, Videos, Tonspuren usw. Ein Blog bietet als Plattform so viele Möglichkeiten, was du auf keinem sozialen Netzwerk hast. Versuch mal in einen Facebook-Beitrag Fotos und gleichzeitig eine Tonspur zu veröffentlichen. Geht nicht.

Auf Twitter hast du nur 280 Zeichen, da geht gerade noch ein Link und dann ist Ende Gelände. Und auf Instagram kannst du keine Links platzieren, wenn du nicht 10’000 Follower hast. Da hast du einen Link in der Biographie, das war’s.

Dazu kommt, dass soziale Netzwerke noch nicht in aller Form auf den Google Ranking einzahlen. Manche gar nicht, Facebook öffnet sich gerade ganz vorsichtig für Google.

In einem Blogbeitrag kannst du eine Vielzahl von Informationen unterbringen. Das gibt es sonst nirgends. Und wenn deine Artikel gut sind und richtige Keywords enthalten, dann wirst du auch gefunden.

„Gut schlafen“ wäre zum Beispiel ein gutes Keyword. In dem Hotel in dem ich gearbeitet habe hatten wir ganz hervorragende Matratzen. Dann könnte ich darüber schreiben, was guten Schlaf ausmacht. Was macht die Matratze so besonders, dass das Hotel soviel Geld ausgibt, um ihren Gästen den besten Schlaf zu gönnen?

Ich erinnere mich, das ging soweit, dass ich mich mit dem Hersteller unterhalten habe, um genau zu recherchieren, was diese Matratze so gut macht und warum unsere Gäste so darauf stehen. Darum könnte es in einem Hotelblog gehen.

  • Warum willst du ein Hotelblog starten? Das ist die wichtigste und erste Frage
  • Was willst du damit erreichen?

Du könntest deine Besuchern zusätzliche Informationen liefern, die sie an anderer Stelle nicht erhalten. Mit erklärenden oder ausführlichen Artikeln zu bestimmten Themen, das kann die Region sein oder die Küche, das Personal oder was auch immer.

Oder du überlegst dir, mehr Gäste ansprechen zu wollen, die zu dir kommen sollen und nicht zum Mitbewerber. Oder es kann eine Region sein, die vielleicht wenig frequentiert ist oder besonders frequentiert und sich überlegen welche Geschichten man da auf dem Blog erzählt. Also die Persönlichkeit des Hotels nach draußen tragen, so daß der zukünftige Kunde weiß, hier bin ich richtig. Ich möchte in dieses Hotel und in kein anderes.

Wenn du dich in der Hotelszene diesbezüglich mal umguckst, wirst du feststellen, dass im Grunde keine guten Blogs gibt. Entweder sind die Artikel zu oberflächlich , das heißt entsprechend kurz oder im Artikel sind keinerlei Informationen. Es gibt viel Text aber der Leser hat am Ende keine relevanten Inhalte, die ihn weiterbringen.

Oder die Hotels machen keinen Blog. Das heißt du kannst Trendsetter sein. Da gibt es noch sehr viel Potenzial! Mit einem Hotelblog kannst du deine Leistungen positionieren und du zahlst auf die Suchmaschinenoptimierung ein, wenn es gut gemacht ist.

Du machst dich unabhängig von sozialen Netzwerken. Klar teilst du deine Inhalte auf Facebook & Co. aber von dort kommen sie auf dein Blog und deine Website.

Das ist viel Arbeit und kostet Ressourcen und bisher hab ich auch noch kein gutes Hotelblog gesehen. Deshalb: da ist viel Potenzial drin!

Ich kenne keinen guten Hotelblog. Das hat enorm viel Potenzial!

Wie du das Hotelblog in deine Unternehmenskommunikation einbindest

VW: Du hast neulich in deinem Newsletter über Facebook-Gruppen geschrieben. Da war eine Leseempfehlung dabei in der stand, dass auch Facebook- Seiten jetzt Gruppen beitreten können. Facebook – Seiten werden ja schon lange in die Unternehmenskommunikation eingebunden.

Wie lassen sich Hotelblogs in die Kommunikation einbinden?

DS: Total super. Also wenn du dich von der Hotelbranche löst und über den Tellerrand schaust, dann gibt es ein Blog und das ist mein Lieblingsbeispiel. Das ist das Blog der Westfalen AG. Dieses Unternehmen macht Gase. Also total unsexy. Gase für Sauerstoff für Krankenhäuser oder Autogas zum Tanken und chemische Gase. Die kauft im normalen Leben keiner von uns.

Die haben einen Mitarbeiter-Blog und da schreiben Mitarbeiter freiwillig. Jeden Mittwoch wird ein Beitrag veröffentlicht. Diese Artikel sind sehr authentisch. Seit die das Blog haben, hat die Personalabteilung festgestellt, daß die Bewerbungen wesentlich differenzierter geworden sind. Was sie leider nicht machen und das tut mir in der Seele weh, ob es seit dem Blog mehr Bewerbungen geworden sind. Was sie aber wissen ist, dass die Leute sich vor allem wegen des Blogs bewerben.

Ein anderes Beispiel ist ein Weiterbildungsinstitut hier in Mülheim an der Ruhr. Die machen Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen, auch für Ingenieure, aber auch im Online Marketing und Social Media. Seit die das Blog haben, haben sie festgestellt, dass die Anmeldungen zu den Kursen gestiegen sind. Die generieren durch das Blog mehr Umsatz.

Wenn ich jetzt in den Bereich Hotellerie schaue, worüber könnten Hotels bloggen oder wie könnte das Blog eingesetzt werden, sehe ich zum Beispiel Bewertungen und Krisenkommunikation. Es gibt Gäste die verhalten sich wie eine offene Hose und die machen ihrem Unmut dann auch noch auf Social Media Luft, dann könnte man auf dem Blog eine Gegendarstellung veröffentlichen. Die das Hotel auf den sozialen Netzwerken teilt.

Ich hab auf meinem Podcast ein Interview mit Anita Freitag, Inhaberin der Hans Freitag Kreksfabrik geführt. Die hatten vor ein paar Jahren das Problem, dass das gelieferte Mehl für Ihre Kekse kleine Metallstücke enthielten. Die Förderbänder haben da angeschlagen und so sind sie darauf aufmerksam geworden. Gerade im Lebensmittelbereich ist das fatal. Dafür gibt es dann bestimmte Regelungen wie ein Rückruf zu erfolgen hat. Parallel dazu hat Anita Freitag aber auch einen Beitrag auf ihrem Blog veröffentlicht und die Situation erklärt. In diesem Artikel wurden dann auch die betroffenen Chargennummern genannt.
Auf den sozialen Netzwerken hat sie immer wieder diesen Artikel geteilt und Updates veröffentlicht. Sie hat das Blog sehr aktiv zur Krisenkommunikation genutzt.

Ein Blog ist auch für die Krisenkommunikation geeignet!

Das kann auch jedes Hotel machen. Wir gehen natürlich nicht davon aus, dass es nur zur Krisenkommunikation verwendet wird. Hotels können auch Mitarbeiter vorstellen, das Blog als Teil der Unternehmenskommunikation nutzen, darüber berichten welche neue Arrangements es gibt oder Neuerungen in der Region beschreiben.

VW: Ja dein Interview mit Anita Freitag hab ich auch gehört. Das hat die richtig klasse gemacht mit dem Rückruf. Und die Idee auf dem Blog auf Bewertungen zu reagieren ist super!

Mach dich unabhängig! Minute 17:00

DS: Ich erinnere mich an das Scandic Hotel. Die haben einen sehr langen Facebook-Post über eine Bewertung eines Gastes gemacht, der sich wie eine offene Hose verhalten hat und einfach ein paar Sachen klar gestellt. Das hätten sie jetzt auch auf dem eigenen Hotelblog veröffentlichen können. Ein Beitrag in dem sich die Geschäftsleitung vor die Mitarbeiter stellt und auch mal den Gästen die Grenzen aufzeigt.

Das Corporate Blog im Hotel

Das eigene Blog macht unabhängig von sozialen Netzwerken und schafft eine eigene Stimme.

Pressemitteilungen gehören nicht aufs Blog!

Dafür Geschichten zum Beispiel auch über gute oder weniger gute Jahre und wie das Hotel damit umgegangen ist. Oder auch wenn die Hotelmitarbeiter etwas geschafft haben, auf das sie stolz sind. Das alles kann übers Blog kommuniziert werden.

Und natürlich auch Zukunftsausblicke. Wohin geht es mit dem Hotel, sind Renovierungen oder ein Umbau geplant, was hat das Hotel in Zukunft vor…usw.

Auf dem Blog muss ausserdem dargelegt werden, was das Hotel von anderen unterscheidet.

Wichtig ist, dass das Blog für die Unternehmenskommunikation einen Mehrwert bietet.

Suchmaschinen mögen Blogs, Minute 21:00

VW: Du hast es vorhin schon kurz angerissen. Ein Blog kann auf die Suchmaschinenoptimierung einzahlen. Das heißt, dass Google oder Bing das Blog besser finden und für gut halten. Welche Relevanz hat ein Hotelblog für SEO?

DS: Wenn du beispielsweise für eine bestimmte Region gefunden werden möchtest oder ein bestimmtes Angebot z.B. Ayurveda. Dann kann der Schwerpunkt deines Blogs oder ein Teil davon auf den Keywords „Ayurveda“ oder„Ayurveda Behandlung“ liegen. Dazu schreibst du einen Beitrag der für deine Zielgruppe relevant ist.

Ein Blog zahlt in die Suchmaschinenoptimierung ein!

Natürlich musst du kucken inwieweit diese Keywords überhaupt angefragt sind.
Das kann mit Google Ads oder ähnlichem gepusht werden. Ich würde davon allerdings davon abraten, nur Beiträge zu schreiben die Google-konform sind. Schreibe lieber für deine Leser, als für Google. Da hast du am Ende mehr davon.

Wenn du einen Beitrag schreibst über „Hot Stone Massage in Tirol“ oder ähnliches und der entsprechend häufig verlinkt wird, dann bekommst du damit auch ein gutes Ranking.

Influencer-Marketing und Blogger Relations, Minute 25:00

VW: Lass uns mal über Influencer-Marketing sprechen. Das ist gerade ein Buzzword in der Hotellerie. Anfang des Jahres gab es eine Eskalation mit einer Youtuberin und einem Dubliner Hoteliers. Wie das abgelaufen ist, will ich hier gar nicht thematisieren.

Was hälst du von Influencer Marketing und welche Tipps kannst du geben?

DS: Im besten Fall überlegt sich das Hotel was es erreichen möchte, wenn es mit einem Influencer zusammen arbeitet. Ich hab auf meinem Blog einen Beitrag geschrieben, da sind 2-3 Datenbanken für Influencer genannt, wo man Blogger findet. Auf Facebook gibt es verschiedene Gruppen mit Reisebloggern. Ich selbst kann auch gerne Kontakte vermitteln, weil ich ein paar kenne. An dieser Stelle ein Shootout an Romy Mlinzk von „snoopsmaus“ und Anja Beckmann „Travel and Toast“. Die beiden machen ganz tolle Beiträge und hervorragende Fotos, sind ganz liebe Menschen, mit denen man hervorragend zusammen arbeiten kann. Ich kann beide sehr empfehlen.

Hotels sollten sich mit Bloggern absprechen, was sollen sie leisten und vor allen Dingen auch mal fragen und zusammen überlegen, wie die Zusammenarbeit laufen soll. Dazu gehört auch, Bloggern freie Hand zu lassen und sagen, was du ihnen anbieten kannst.

Das ganze sollte schriftlich festgehalten werden und gut is.

Im Grunde ist bei Blogger Relations das wichtig, was man von einer offenen und transparenten Geschäftsbeziehung erwartet.

VW: Sollte ja nicht so schwer sein, oder?

DS: Richtig. Du solltest vielleicht noch festlegen wie viele Beiträge es sein sollen, ob soziale Netzwerke miteinbezogen werden sollen und auf die Erfahrung des Bloggers vertrauen.

Was auch hilft ist, sich mal auf Facebook in Gruppen umzuschauen und mitzulesen, was die Blogger denn erwarten. Worüber sprechen die, was stößt sauer auf, wenn eine Kooperation nicht gut läuft, worauf legen die wert. Und auch gerne Fragen stellen in diesen Gruppen, dazu sind die da. Auch Flagge zeigen und sagen, „Hey wir sind ein Hotel, wir machen das zum ersten Mal, wer kann uns helfen.“

Dann gibt es auch Agenturen die dabei helfen Influencer zu finden. Es gibt also viele Möglichkeiten.

3 konkrete Tipps, wenn du jetzt gleich mit einem Hotelblog starten möchtest!

VW: Welche drei konkreten Tipps hast du, wenn ein Hotel nach diesem Podcast/Artikel sagt, dass sie mit einem Hotelblog starten wollen?

DS: Kläre dein Warum! Überlege dir, ob du genug Ressourcen hast, das heißt Zeit, Geld und Manpower. Wenn du niemand hast, der schreibt, dann überlege dir, ob du jemand Externen buchen möchtest. Das kann ein Freelancer sein, der für dich schreibt. Dann ist es wichtig, dass du den richtig informierst und ihm deine Erwartungen mitteilst. Und ganz wichtig: Geduld. Ein gutes Blog braucht mindestens ein Jahr bis es läuft. Ein Unternehmensblog hat es nochmal schwerer. Die Zielgruppe ist begrenzt und du musst dein Blog erst mal etablieren.

  1. Kläre dein Warum!
  2. Hast genug Ressourcen, das heißt Zeit, Geld und die Autoren
  3. Geduld, ein gutes Blog braucht mindestens 1 Jahr

Wie gesagt, ich habe bisher noch kein gutes Blog gefunden. Da steckt also richtig viel Potenzial drin! Ein Blog ist ein super Kommunikationsmittel und ist vergleichsweise günstiger, als Geld in Facebook und Google Ads zu stecken.

Und wenn du Unterstützung brauchst, kannst du mich gerne kontaktieren.

VW: Vielen Dank für das Interview, Daniela.

Jetzt interessiert mich deine Meinung!

Willst du ein Hotelblog an den Start bringen? Schreib mir in den Kommentaren unter diesem Beitrag. Vielen Dank!

Über die Interviewpartnerin: Daniela Sprung, www.bloggerabc.de

Daniela Sprung, bloggerabc

Daniela ist studierte Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin in Sachen Blogmarketing und Social Media. Sie gibt auf bloggerabc.de Tipps und Handlungsempfehlungen zu Social Media, Bloggen und SEO (Search Engine Optimization). Zudem unterstützt sie Unternehmen bei der Erstellung ihrer Corporate Blogs und in Social Media. 2017 hat sie das Konferenzcamp Blog4Business ins Leben gerufen. Bei diesem Event wechseln sich Konferenz und Barcamp ab und das trägt zum Vernetzen bei. Ganz im Sinne der Initiatorin!

Messenger-Newsletter-Abo
Abonniere meinen Messenger-Newsletter und du erfährst immer, wenn ein neuer Podcast oder Blogbeitrag erscheint.
5 Gründe für ein Corporate Blog im Hotel
5 Gründe für ein Corporate Blog im Hotel

Abonniere meinen Newsletter! Du erhälst unregelmässig Tipps und News zum Thema digitales Hotelmanagement.

Andere lesen auch:

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Eddy,
    als alter Bloggerhase und Besitzer von trusted Blogs bist du bereits ein sehr geschätztes Mitglied in „meiner“ Welt. Da ist es dann auch egal, ob „das“ oder „der“ Blog seltsam klingt. Denn viel wichtiger ist, dass das Herz am rechten Bloggerfleck ist. LG Daniela

    Antworten

    • … das hättest Du nicht schöner sagen können: vielen lieben Dank dafür, Daniela! 💚

      Antworten

  2. … der oder das Blog …

    Ich bin für mehr Toleranz gegenüber dem männlichen Geschlecht – so wie auch der Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Blog – und stehe dazu, in Danielas Welt nicht zu den „Insidern“ zu zählen, weil ich seit über einem Jahrzent „Das Blog“ einfach seltsam finde.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.