„Liebe Reiseblogger, bitte klärt auf und fördert Direktbuchungen!“

Liebe Reiseblogger, bitte klärt auf und fördert Direktbuchungen!

Das war mein Aufruf Ende März (2020) über Twitter. Ich hatte vorher bei Booking und Expedia in den sozialen Netzwerken verfolgt, wie loyal deren Kunden sind. Leider ist Reisenden die über Booking & Co. buchen, nicht bewusst, dass die Portale das Hotel nicht betreiben. Meine Gegenargumente auf Instagram wurden nicht verstanden. Ich schrieb dort, dass viele Hotels vielleicht gar nicht mehr existieren, wenn die Reisewarnung aufgehoben ist. Es hatte den Anschein, dass die Portale die Gastgeber für Fans und Follower darstellen. Man würde ja nicht gar nicht mehr dorthin reisen, sondern halt die Reise verschieben. Zunächst wollten sie aber schon ihr Geld zurück. Selbst Hotelmitarbeiter antworteten so und brachten meinem Einwand absolutes Unverständnis entgegen.

Ich wollte das genauer wissen und habe über Twitter diesen Aufruf gestartet. Hier findest du den vollständigen Thread.  Ich war ehrlich überrascht, über die Interaktion die ich mit diesen vier Tweets erhalten haben. Für mich ein Grund, diesen Austausch in einem Blogbeitrag näher zu beleuchten.

Mein Aufruf an alle Reiseblogger auf Twitter

Mein Aufruf vom 31.03.2020 auf Twitter

Der vollständige Twitter-Chat vom 31. März 2020 in Bildern

Klicke auf das erste Bild und du siehst es in voller Größe und kannst durchscrollen.

Hier findest du den vollständigen Thread mit allen Tweets auf Twitter.

Ich gehe nicht auf alle Tweets ein, dann liest du bis zum Sankt Nimmerleinstag oder gar nicht… Deshalb picke ich mir wenige heraus.

In diesem Artikel geht es um:

  • Abhängigkeiten abbauen, Sichtbarkeit stärken
  • Nimm dein Hotelmarketing selbst in die Hand!
  • Affiliate Marketing mit Hotels ist ein veraltetes Geschäftsmodell!
  • Kostenlos ist leider ausverkauft
  • Content Marketing steigert deine langfristig Direktbuchungen
  • Reiseblogger unterstützen dich in Krisenzeiten

Kleine Portale fördern?!

„Vielleicht sollten wir die kleinen und anderen Portale mehr puschen, bekannter machen. Da erlebe ich einen sehr fairen Umgang miteinander. Jetzt wäre eine gute Zeit dafür!“ @janbecksfairhaus

Eins ist klar: Ohne Portale wird es nicht gehen. Die Sichtbarkeit der großen Anbieter ist enorm. @janbecksfairhaus betreibt eine sehr nachhaltige Pension und hat deshalb eine sehr konkrete Zielgruppe. Eine Leistung auf Booking würde aufgrund der Hotelkategorie und Struktur des Hauses, kaum Buchungen bringen. Es ist sinnvoll, dass sie auf andere, kleine Portale setzt, die auch ihre Zielgruppe anspricht.

Doch bevor Hotels kleine Portale fördern, sollten sie lieber den Fokus auf den eigenen Direktvertrieb und Online-Marketing legen. Sichtbarkeit und Reichweite im Netz kann heute jede*r erlangen, der*die das Marketing strategisch angeht und sich konsequent mit dem eigenen Online-Auftritt beschäftigt.

Hoteliers überlassen das Marketing für ihr Hotel den anderen!

Ich habe mich mit meinem Anliegen konkret an Reiseblogger gewandt. Viele von ihnen, die auf meine Tweets geantwortet haben, sind seit Jahren online. In dieser Zeit haben sie sich eine Community, Reichweite, Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit aufgebaut. Deshalb überrascht es mich nicht, dass auch die Hotels in Kritik geraten sind.

„schönes Anliegen, das ich gerne unterstütze (und bei mir auch so handhabe) – nur leider promoten ganz viele Reiseblogger selbst bei Direktbuchungen am Schluss auf ihren Blogs Booking & Co aufgrund deren Affiliate-Programme“ findet Anita von @travelitach.

Und sie ergänzt: „mal abgesehen von Kooperationen: wenn ich selbst buche/zahle und dann über die Reise auf dem Blog schreibe, dann bietet sich die Integration eines Links zu einem Affiliate Partner halt an, da erfahrungsgemäss viele Blogleser schlussendlich buchen – verlinke ich direkt zum Hotel, verdiene ich daran 0. Integriere ich einen Affiliate Link, wird mein Aufwand (das erstellen eines informativen Reiseberichts) über den Lauf der Zeit honoriert.“

„Und wären Hotels dazu bereit Bloggern direkt Kommission zu bezahlen? Oder wird von uns erwartet komplett gratis Werbung zu schalten? Ich verlinke gerne direkt und buche wo geht auch selbst direkt. Aber ich muss auch daran denken, dass ich am Ende des Monats Miete zahlen muss…“, fragt Kathi Kamleitner von @watchmesse.

Meiner Meinung nach, sollte eine Kooperation fair sein und jeder dafür bezahlt werden, was er oder sie tut. In diesem Fall: Reisebericht gegen Honorar. Die Kommissions- und Provisionszahlungen gehen mir tierisch auf den Zeiger. Jeder verdient mit – das Hotel bringt am Ende die gebuchte Leistung.

Das Gegenargument folgte auf dem Fuß: „Ja das Hotel erbringt die Übernachtungsleistung. Aber die Leistung, dass Leute überhaupt erst dort buchen also die Werbeleistung, macht nicht in jedem Fall das Hotel.“ @travelitach.

Bähm!

Und so sehr mir das missfällt: Hoteliers überlassen das Marketing gerne den anderen. Den OTAs oder den Reisebloggern, Bewertungsplattformen und Gästen. Und letztere bekommen häufig für ihr Like, ihre Kommentare oder eine Bewertung noch nicht mal eine Antwort.

Hotels haben keine Affiliate-Programme – Warum wollen alle an der Hotelleistung mitverdienen?

„Ich kann jedoch auch Selbstständige Reiseblogger verstehen die von Affiliate leben müssen. Vielleicht Bündeln sich kleine Hotels und Ketten anschließend nach corona und schaffen eine Alternative Provisionsmöglichkeit?“ fragt @teilzeitreisender.

Meine Antwort „Das hat(te) alles seine Berechtigung. Affiliate geht aber auch direkt mit Hotels. Was ich nicht verstehe: warum wollen so viele an der Zimmervermittlung mitverdienen? Das ist eine Hotelleistung.“

@teilzeitreisender ergänzt: „Es ist eine gute Einnahmequelle. Es gibt Blogger die damit mehrere hundert Euro im Monat verdient haben. Und ja – Hotels machen ja bei Booking mit. Trotz 15 % Provision und Stornierungsoptionen. Kenne einige die haben nix anderes.“

Klar, es ist auch sehr lukrativ.

Allerdings wird dabei vergessen, dass Hotels gar keine Möglichkeit haben einzelnen Werbeformaten zu widersprechen. Denn die AGBs von Booking sehen vor:

Von der Unterkunft gewährte Lizenz
Durch die Bereitstellung von Unterkunftsinhalten durch die bzw. auf der Seite oder den Unterkunftswebseitendiensten, gewährt die Unterkunft hiermit BookingSuite ein weltweites, nicht exklusives, unwiderrufliches, unbefristetes, übertragbares und gebührenfreies Recht und eine solche Lizenz mit dem Recht zur Unterlizenzierung, die Unterkunftsinhalte in dem notwendigen Umfang, um die BookingSuite-Unterkunftswebseitendienste zu erbringen, zu nutzen, anzusehen, zu kopieren, anzupassen, zu bearbeiten, zu verbreiten, zu lizenzieren, zu übertragen, öffentlich darzustellen, öffentlich vorzuführen, zu übermitteln, zu streamen, auszustrahlen, zu verwenden und anderweitig zu nutzen.

Ferner gewährt die Unterkunft BookingSuite das Recht und die Lizenz, Unterkunftsinhalte (einschließlich der Unterkunft) zu nutzen, zu vermarkten, zu bewerben, anzuzeigen, einzubeziehen und zu verwenden (sowohl auf der Seite, durch die Unterkunftswebseitendienste als auch für Online-Web-Marketing (einschließlich Pay-Per-Click, Banner oder andere Online-Werbung) und für E-Mail-Werbezwecke) zugunsten der Unterkunft. BookingSuite führt die Online- und Marketingkampagnen auf eigene Kosten und nach eigenem Ermessen durch. BookingSuite erhebt keinen Anspruch auf Eigentumsrechte der Unterkunftsinhalte und nichts in diesen AGB schränkt die Rechte ein, die die Unterkunft ggfs. hat, um die Unterkunftsinhalte zu nutzen und zu verwenden.“ Quelle: AGB von Booking

Damit ist also alles abgedeckt und vertraglich geregelt, auch dass Booking auf den Hotelnamen zum Beispiel bei Google Ads bieten darf. Gegen das Marketingbudget des blauen Riesen kommen Hotels – vor allem unabhängige und inhabergeführte – nicht an.

Kostenlose Leistungen sind ausverkauft – für Hotels und Reiseblogger!

Eine Lösung kann dennoch die Kooperation zwischen Reisebloggern und Hoteliers sein. Ich bin überzeugt, dass die Fronten noch nicht verhärtet sind, sondern eine langfristige Kooperation für beide Seiten viel bringen kann.

Wie eine Berichterstattung aussehen kann, zeigen die Reiseblogger-Urgesteine Ingo Busch auf seinem Blog www.reise-wahnsinn.de und Tanja Neumann auf www.vielweib.de. Mit den beiden habe ich mich auch in meinem Podcast über Blogger Relations unterhalten: „Warum Instagrammer keine Blogger sind – Blogger Relations für Hoteliers“.

Mit meinem Artikel „#blogswirken: 4 Tipps wie du Blogger Relations aufbaust und Kunden gewinnst“ habe ich bei Katrin Hilger’s Blogparade mitgemacht. Darin berichte ich über meine persönliche Sicht als Blogger.

Doch vieles gilt auch für Reiseblogger. Kostenlose Leistung für eine Übernachtung mit Frühstück ist meiner Meinung nach nicht fair. Reiseblogger arbeiten journalistisch. Sie recherchieren, erstellen Bilder und Videos selbst, beschäftigen sich mit deinem Hotelprodukt und schreiben am Ende einen Text über dein Haus. Da fließt viel Gehirnschmalz, Herzblut und Leidenschaft. Sie haben sich ihre Reputation bei ihren Lesern und Followern auf Social Media über viele Jahre aufgebaut. Du erhältst also einen großen Gegenwert.

Denn: „Ein Fachmagazin verlangt für einen Artikel zwischen 800 bis 12’000 Euro. Aus welchem Grund sollte ich kostenlos Beiträge erstellen?“, frage ich im Artikel zur Blogparade.

Direktbuchung steigern – mit Content Marketing!

Während der letzten drei Monate gab es viele Beiträge auf Social Media. Hoteliers standen vor der Kamera, haben sich (endlich!) getraut, sich zu zeigen. Auf sich und ihr Hotel, ihre Mitarbeiter und ihr Angebot bzw. Nicht-Angebot aufmerksam zu machen. Auf Instagram, im News Feed, in den Stories, auf Facebook und YouTube waren sie präsent. Du vielleicht auch?

Blindlings hast du dich ins Content Marketing gestürzt! Warum? Weil deine Gäste und Gästinnen im Netz und auf Social Media sind. Damit sie dich nicht vergessen! Vielleicht auch, weil du keine E-Mail-Liste aufgebaut hast und deshalb keine Newsletter versenden konntest.

Ich fand die Initiativen mit selbst erstellen Videos und authentischen Fotos und Geschichten großartig! Doch wie immer finde ich auch: Das geht noch besser.

All diese Geschichten und Bilder, Texte und Videos sollten ihren Platz auf deiner Website haben. Deinem Platz im Netz. Dein digitales Herz.

Kooperationen mit Reisebloggern unterstützen dich in Krisenzeiten

Sichtbarkeit in Krisenzeiten ist essentiell. Gerade dann sind Blogartikel von Reisebloggern Gold wert.

In der Hochphase des Lockdown, gab es die Hashtags #dreamnowvisitlater oder #dreamnowtravellater. Konntest du dazu einen Artikel über dein Hotel posten?

Stell dir vor ein Reiseblogger postet den Link zu einem Artikel, den er im vergangenen Jahr über dein Hotel geschrieben hat. Er oder sie nutzt dazu den #dreamnowvisitlater. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Leserin, auf den Link zu deiner Hotel-Website klickt. Einfach um jetzt zu träumen und später zu reisen.

Sehr schön hat das Anita von www.travelita.ch gemacht. Sie schrieb einen Artikel über „My two cents – und so kannst du jetzt Hotels unterstützen“ (April 2020) und verlinkt darin auf unterschiedliche Hotels und Restaurants die sie schon besucht hat. Sie ruft dazu auf Gutscheine zu kaufen und unterstützt damit die Betriebe mit #dreamnowtravellater.

Katja Wegener vom Wellspa-Portal hat „Kulinarische Genussreisen“ ins Leben gerufen. Damit hat sie den Hashtag #virtuelleReise auf Instagram und Twitter etabliert.

„Zuhause bleiben und im Kopf verreisen.

Corona hält die Welt in Atem, Reisen und damit der Tourismus sind komplett auf Eis gelegt.

Ich bin der Auffassung, dass wir in Zeiten wie diesen alle zusammen halten müssen und uns gegenseitig und unsere Partner unterstützen sollen.

Da wir nicht unbedingt ganz „normale“ Reisegeschichten posten wollen, haben wir überlegt, eine kulinarische Weltreise zu unternehmen. Die Menschen haben aktuell andere Sorgen als Urlaub. Essen jedoch ist eines der Themen Nummer 1, denn die Menschen sind alle zuhause und müssen selbst kochen, wissen aber oft nicht, was. Genau das, was in Eurer Küche tagtäglich passierte – und hoffentlich ganz bald wieder geschieht.

Gemeinsam mit der Journalistin Astrid Steinbrecher-Raitmayr haben wir die Aktion –  #virtuelleReise – Kulinarisch um die Welt  – auf dem Wellspa-Portal gestartet.

Hier werden wir regelmäßig neue Rezepte veröffentlichen, die intensiv über viele Social media Kanäle gestreut werden.

Wir möchten Hotels, Restaurants und Resorts in schwierigen Zeiten unterstützen, in Erinnerung zu bleiben.“

Leseempfehlungen: Wie du gute Blogger Relations aufbaust

Auf meinem Blog und im Podcast habe ich bereits über Blogger Relations gesprochen und geschrieben.

„Wie du erfolgreich mit Journalisten und Bloggern zusammenarbeitest – Kommunikation in der Hotellerie“

„Ziele, Kontrollverlust, Geduld – 3 Tipps für Blog-Marketing in der Hotellerie“

„Blog-Marketing für Hotels: Wie du mit fremden Inhalten Gäste gewinnst“

„Blogger-Reisen: 10 Gründe warum sich das für Hotels und Destinationen lohnt!“ – spaness.de

Die Scandic Hotels informieren auf ihrer Website über „Blogger Kooerpationen mit SCANDIC“

Reisememo schrieb 2019 über „Wie Hoteliers Reiseblogs und Influencer evaluieren können“ 

Und jetzt will ich’s wissen: Arbeitest du schon mit Reisebloggern? Betreibst du selbst Content Marketing und wie? Antworte mir einfach im Kommentarfeld! Ich freu mich auf den Austausch.

Du bist Reiseblogger? Dann schreib gerne deine Meinung ins Kommentarfeld oder ergänze deine Tipps. Vielleicht schaffen wir es gerade jetzt, bessere Kooperationen zwischen Hoteliers und Reisebloggern herbeizuführen.

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2 Kommentare

  1. Danke für die Verlinkung unserer Tipps über die Evaluation von Reisebloggern 😉

    Ich empfehle übrigens die Beauftragung von Reisebloggern als „Content Producer“ für die Destination eines Hotels, nicht über das Hotel selber: Reisebloggern fällt es meist einfacher, für ihre Destinations-Reviews weit oben in Googles Trefferliste zu erscheinen. Für Hotel-Reviews kommt man nicht an den OTAs vorbei, für Destinationen sehr wohl. Dort kann dann immer noch das Hotel erwähnt und verlinkt werden.

    Wir haben jahrelang Hotel-Reviews publiziert bis wir realisierten, dass wir mit Destinations-Reviews viel mehr organische Besucher via Google und Pinterest (!) anziehen. Das bringt letztlich auch dem Hotel mehr als nicht gelesene Hotelberichte.

    • Hallo Walter,

      Deinen Artikel über die Zusammenarbeit mit Reisebloggern fand ich gut.

      Vielen Dank für die Ergänzung! Über das Hotel, als Teil einer Reise in eine Destination zu berichten, bringt in jedem Fall mehr und liefert Mehrwert für die Leser*innen. Hinzu kommt, dass eher nach Aktivitäten und Erlebnissen gesucht wird, als nur nach einem Hotel. Das Hotel ist ja meistens nicht der Grund in den Urlaub zu fahren, sondern die Sehenswürdigkeiten oder Aktivitäten. Somit ist es durchaus sinnvoll das „Big Picture“ zu spielen. Und das fällt auch der Suchmaschine auf.

      Pinterest ist ein wahrer Trafficbringer. Dazu wird es hoffentlich in diesem Jahr auch noch einen Artikel auf meinem Blog geben.

      Grüße
      Valerie

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