BAR – Best Available Rate oder Beste verfügbare Rate

Best Available Rate - BAR

Dieser Zimmerpreis ist der beste verfügbare Preis (BAR) und immer tagesaktuell.

Sie ist öffentlich verfügbar und nicht vertragsgebunden. Außerdem unterliegt sie keine Aufenthalts- oder Buchungsbedingungen, sondern kann von jedem Gast gebucht werden. Des Weiteren kann sie jederzeit kostenlos storniert werden und muss nicht vorab bezahlt werden.

Die beste verfügbare Rate gewährt dem Gast höchste Flexibilität und ist Grundlage jeder Preisstruktur.

Es war einmal… Die Rack Rate

Oder auch die Schrankrate. Sie ist starr und kann nicht – anders als die BAR – der Nachfrage angepasst werden. Die Rack Rate ist *der Listenpreis.*

Dynamisches Preissystem mit der BAR

Es gibt natürlich nicht nur eine BAR, sondern je nach Buchungssituation. verschiedene Preisstufen. Die BAR entwickelt sich anhand der Nachfrage (Link) und kann mehrmals am Tag angepasst werden.

Im Bild siehst du ein Preisgefüge für drei unterschiedliche Zimmerkategorien. In diesem Hotel gibt es drei wichtige Messen für die es drei unterschiedliche Rack Rates gibt. Darauf aufbauend sind mit einem %-Abschlag die BAR – Raten im Preisgefüge aufgebaut.

Die Preisstruktur

Innerhalb einer Preisstruktur gibt es meist drei Preislevels. Sie stellen Preise mit unterschiedlichen Konditionen dar.

  1. Preislevel: Tagespreise (BAR), Sonderpreise und Arrangements sind für alle Gäste zu kaufen, solange Zimmer verfügbar sind. Sie können jederzeit umgebucht oder storniert werden.
  2. Preislevel: LCR-Raten, das heißt Vertrags- und Firmenraten, die den Gäste in geschlossenen Bereichen – Intranets – zur Verfügung gestellt werden. Sie sind meist abhängig vom Buchungsvolumen und liege oft unterhalb der niedrigsten BAR. Eine interessante Alternative zu diesem oftmals statisch umgesetzten Vorgehen sind Floating Rates.
    Dazu werde ich auch noch eine Glossareintrag schreiben und ihn dann hier verlinken. Versprochen. 😉
  3. Preislevel: Gruppenpreise für Tagungsgruppen oder Freizeitgruppen. Gerade bei den Reisegruppen ist die Masse das Geschäft.
    Da diese Gruppe oftmals in Scharen ins Hotel einfallen erhalten sie den eigentlich nicht vorhandenen „Mengenrabatt“ und besonders günstige Gruppenpreise.
    Gerade bei hoher Nachfrage tut das richtig weh.

Und nun zu dir! Setzt du die Preisstruktur schon um mit BAR und Abschlägen? Oder bist du noch statisch unterwegs? Schreib mir!

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2 Kommentare

  1. Hallo Valerie,
    danke für deinen Beitrag. Ich hätte eine Frage – ab welcher Hotelgröße würdest du Dynamic Pricing mit Hilfe eines Channel Managers empfehlen?
    Würdest du das auch bei einem kleinen BnB (ca 5-8 #) umsetzen?
    Liebe Grüße,
    Lisa

    • Hallo Lisa,

      danke für deine Frage. Grundsätzlich empfehle ich Dynamic Pricing jedem Hotel, die Zimmeranzahl ist erst mal egal.
      Meiner Meinung nach ist die Arbeit mit einem Channelmanager gerade bei kleineren Hotels sinnvoll. Ein Hotel mit acht oder zehn Zimmern ist schneller ausgebucht, als eins mit 200 Zimmern. Zudem werden kleine Hotels meist inhabergeführt und die Stelle eines Revenue Managers gar nicht erst besetzt. Das macht der Inhaber selbst, wie viele andere Dinge. Die Gefahr ist groß, dass im Alltagsgeschäft die manuelle Anpassung der Preise und Buchungsbedingungen untergeht. Mit einem Channelmanager, der semi- oder vollautomatisch die Preise im Blick behält und anpasst, kann ein höherer Umsatz erzielt werden.
      Ich hoffe meine Antwort hilft dir weiter!

      Grüße
      Valerie

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