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Digitale Transformation Reichweite & Sichtbarkeit für Hotels

Digitale Transformation – Reichweite & Sichtbarkeit für Hotels [Video]

Sie ist kein Zustand, sondern ein Prozess.
Sie findet bereits statt und wir sind mittendrin.
Sie verändert die ökonomischen Gesetze nicht, sondern folgt ihnen mehr, als je zuvor.
Sie ist die stetige Veränderung von Kundenansprache, Kommunikation und Wirkung.
Wer sie ist?

Sie ist die digitale Transformation.
Davon handelt dieser Artikel und mein neues Youtube – Video.
Und die digitale Transformation ist die Chance für dich und dein Hotel, sichtbar zu werden und Reichweite zu erhalten.

Hallo und Herzlich Willkommen zu meinem 2. YouTube Video. Heute möchte ich mit
dir über die digitale Transformation in der Hotellerie sprechen.

Dazu habe ich im November 2017 einen Vortrag am Fachtag der DEHOGA gehalten und das möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten.

Was bedeutet die digitale Transformation in der Hotellerie?

Ich habe mir paar Gedanken gemacht. Bei der digitalen Transformation geht es um:

  • deinen Kunden in den Mittelpunkt zu stellen
  • die Persönlichkeiten seiner Mitarbeiter mitwirken zu lassen
  • Kommunikation von Mensch zu Mensch
  • Storytelling mit Gefühl und Charakter
  • und Prozesse zu digitalisieren um mehr Zeit für deine Gäste und Kunden zu haben

Dann können wir auch über Digitalisierung sprechen oder was Digitalisierung eben nicht ist.

Digitalisierung in der Hotellerie bedeutet nicht, dass alle Mitarbeiter in Roboter verwandelt oder ersetzt werden sollen oder das Gäste ausschließlich technisch und ohne menschlichen Kontakt ins Hotel einchecken.

Wie wird Digitalisierung definiert?

Wikipedia definiert den Begriff Digitalisierung allgemein als Veränderung von Prozessen, Objekten und Ereignissen die bei zunehmender Nutzung digitaler Geräte erfolgt und digitale Transformation wird definiert durch erhebliche Veränderung des Alltagslebens die unter der Verwendung digitaler Technologien und deren Auswirkungen.

Mein Alltagsleben zunehmend positiv beeinflusst durch digitale Hilfen mit meinem Smartphone. Das empfinde ich persönlich als positiv zum Beispiel die Bahn App, solange natürlich der Verspätungs-Alarm funktioniert 😉 oder die App vom grössten Online-Buchhändler.  Bekomme ich irgendwo her eine Idee  oder einen Impuls kann ich direkt nachsehen: mag ich das Buch tatsächlich kaufen oder ist es nichts für mich.

Ich kann direkt drauf zugreifen, ganz mobil von unterwegs aus. Oder der mobile Zugriff auf die grosse Suchmaschine über mein Smartphone.

Prozessen werden einfacher und schneller.

Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland

Also die Entwicklung der Online Nutzer von 1997 bis 2016 von Personen ab 14 Jahren vorne sehen wir die Entwicklung in Prozent und in Millionen darunter der Vergleich zum Vorjahr in Prozent 2013 nutzen 77,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland das Internet 2016 sind 83,8 Prozent ab 2013 wurde auch gemessen wie viele das Internet täglich nutzen 2013 waren es 57 % und 2016 sind es 65,1

Inspiration – Wo bist du?

Nun geht es an die Urlaubsbuchung und zur Inspiration.

Wenn ich Urlaub buchen möchte dann gehe ich als erstes auf grosse Suchmaschine
und such mir ein Hotel. Als Beispiel habe ich eingegeben „Hotels Berlin“ und gehe in die Bildersuche. Ich lasse mich also inspirieren, weil ich eine Städtereise nach Berlin plane und möchte sehe wo ich denn am Liebsten hin möchte in der Hauptstadt.

Man findet unterschiedlichen Bilder und wenn du auf deiner Homepage tolle Bilder
mit dem Keyword „Hotel Berlin“ beschriftest, würdest du auch in der Bildersuche gefunden werden.

Dasselbe gilt für „Tagungshotels Berlin“ die Bilder finde ich persönlich langweilig, denn die zeigen nur gestellte Räume im Tagungsraum und die sind die meistens parlamentarisch bestuhlt.

Die zweite Zeile das Bild ganz rechts, zeigt ein Tagungshotel von aussen. Es wäre schön, Bilder zu sehen, die einen Tagungsraum darstellen und wie der gefüllt mit Menschen aussieht.

Wie sieht die Technik aus?

Wie sieht die Verpflegung aus?

Auch das kann den Suchenden inspirieren.

Hat er sich für ein Hotel entschieden, aber will noch weitere Informationen geht er vermutlich zu den Social Media Kanälen.

Facebook – Weitere Informationen und Meinungen

Im Beispie Facebook gebe ich auch das Suchwort „Hotels Berlin“ ein und sehe es sind tatsächlich nur wenige Hotels auf Facebook vertreten.

Meistens sind es die, die sowieso schon bekannt sind. Geheimtipps findet man irgendwie nicht. Das ist sehr schade, denn damit erreicht man ziemlich viele Menschen und Tagungshotels zum Beispiel findet man gar nicht. Ich habe auch hier nach „Tagungshotel Berlin“ gesucht und es gibt kaum Tagungshotels die mit diesen Stichworten auftauchen.

Es gibt Beiträge in denen über Hotels berichtet wird bzw. Beiträge von Online Travel Agencies (OTA) Channel Manager oder Teilnehmern.

Facebook - Suche "Tagungshotels Berlin"

Facebook – Suche „Tagungshotels Berlin“

Instagram

Auf Instagram sind ebenfalls die üblichen Verdächtigen unterwegs aber auch hier arbeiten die Wenigsten mit eigenen Hashtags.

Eine Eingabe auf Instagram in der Suche mit den Keywords „Hotels Berlin“ ergeben die Ergebnisse die auch schon auf Facebook aktiv sind. Instagram-Accounts haben die wenigsten.

Instagram Suche "Hotels Berlin"

Instagram Suche „Hotels Berlin“

Pinterest

Die Suchmaschine Pinterest wird meines Erachtens nach, auch vernachlässigt. Hier kann man schöne Bilder einstellen oder man könnte auch zum Beispiel seine
Tagungsräume einstellen mit schönen Bildern und Beschreibungen. Was dein Hotel so alles macht. Ich frage mich warum das so ist. Diese Plattform hat tatsächlich enormes Potenzial.

Ich bekomme auch auf meinem Blog ziemlich viel Traffic über Pinterest und sie liefert eben Reichweite.

Auf Pinterest lassen sich die Besucher oder Sucher inspirieren.

Unter dem Begriff „Tagungshotels Berlin“ erscheinen überwiegend Inhalte von Eventagenturen oder Online Reisebüros und auch da frage ich mich warum?

Pinterest Suche "Tagungshotels Berlin"

Pinterest Suche „Tagungshotels Berlin“

Du könntest jetzt sagen, die haben halt die Kohle dafür die können dafür das Geld ausgeben. Ich sehe jetzt hier nicht auf den ersten Blick, dass es tatsächlich bezahlte Beiträge sind.

Meins Wissens nach gibt es noch keine Ads auf Pinterest. Das sind selbst gemachte „Pins“ Hotels finde ich keine, weil sie es nicht machen.

Beim Hotelcamp der HSMA habe ich eine interessante Aussage über Pinterest gehört.
Ein Hotel sagte: „Sobald Pinterest Ads schaltet, machen wir da was. Bisher nicht.“

Ich finde das seltsam.

Die Hotellerie klagt immer über die hohen Provisionen der OTAs und wenn sie die Chance für kostenfreie Werbung hätte wartet sie lieber, bis es kostet. Völlig unverständlich, finde ich.

Du könntest dort mit deinem Hotel und tollen Bildern sichtbar werden und nutzt die Chance nicht.

Warum?

Gerade weil es noch so wenige machen, wäre das eine riesige Chance für dein Hotel.

Ein Wettbewerbsvorteil! 

Twitter – Zwitschere alle 18 Minuten!

Eine weitere Plattform ist Twitter.

Dort habe ich genau 2 Hotels mit einem Twitter-Account gefunden. Auch hier der Suchbegriff „Hotels Berlin“ 2 Accounts, der Rest waren alles Beiträge von Teilnehmern oder Eventagenturen, Planern usw.

Viele verlinken auf eine andere Plattform auf Twitter, aber das ist nicht richtig. Auf keinen Fall solltest du hier auf Facebook oder Instagram weiterleiten. Für jede Plattform muss eigener Inhalt erstellt werden.

Twitter Suche "Hotels Berlin"

Twitter Suche „Hotels Berlin“

Erstelle für jeden Kanal deinen eigenen Inhalt!

Facebook ist für sich eine eigene Plattform, Instagram genauso. Für jeden Kanal muss eigener Inhalt erstellt werden ohne hin – und her zu switchen.

Auf unterschiedlichen Plattformen befinden sich unterschiedliche Zielgruppen.

Es gibt verschiedene Social Media Kanäle für verschiedene Menschen.

Twitter und Instagram sind dankbare Plattformen, dort findet zumindest bei mir Interaktion statt. Schwierig wird es mit Facebook, da die den Algorithmus geändert haben. Hier kommst du an Ads vermutlich nicht vorbei.

Also: Pro Plattform muss eigener Inhalt erstellt werden.

Auch auf Twitter habe ich „Tagungshotels Berlin“ eingegeben. Und wie siehst, ist das Ergebnis recht mau.

Es ist ziemlich einfach einen Account anzulegen und loszuzwitschern. Die Laufzeit eines Tweets ist recht kurz. Durchschnittlich hält ein Beitrag auf Twitter 18 Minuten.
Das bedeutet, du kannst alle 18 Minuten etwas schreiben ohne dass sich jemand belästigt fühlt.

Bei Facebook und Instagram ist das etwas anders.

Es ist natürlich wichtig, dass du es zielgruppengerecht machst. Nicht einfach irgendwas, damit irgendwo was steht. Oder dein Name sichtbar wird.

Liefere Mehrwert für deine potenziellen Kunden

Etwas dass deiner Bedarfsgruppe (Zielgruppe) Mehrwert liefert. Dabei ist es wichtig den potenziellen Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Wie ich am Anfang erwähnt habe befinden wir uns in der digitalen Transformation und muss im Mittelpunkt stehen! Du kannst ihn zum Fan machen, wenn du spezifisch auf seine Bedürnisse eingehst. Den Mehrwert den du ihm liefern kannst, musst kotinuierlich kommunizieren.

Es geht dabei geht es nicht nur um Gäste die selber buchen oder direkt auf deiner Website buchen sollen. Es geht auch um Geschäftskunden, die du an dich binden willst. Auch Eventplaner oder Assistenten der Geschäftsführung sind auf Social Media.

Wo ist deine Zielgruppe?

Bei Facebook könnte man sagen, da sind die Leute nur privat. Aber auch privat lässt man sich für das Berufliche inspirieren. Ich werden regelmässig auf Facebook inspiriert für meinen beruflichen Alltag. Denn mal ehrlich: das lässt sich nicht so trennen wie wir uns das wünschen. Natürlich erreicht man Geschäftskunden wie z.B. Eventplaner oder MICE Manager besser über Kanäle wie Xing und LinkedIN.

Xing

Auch bei Xing habe ich den Text gestartet und das Suchwort „Hotels Berlin“ eingegeben. Als Ergebnis kommen diese ersten 4 Hotels und dann nur noch Vermittler. In der Rubrik „Unternehmen“.
Andere Hotels sind hier nicht mit einer Unternehmensseite zu finden.

Xing Suche "Tagungshotels Berlin"

Xing Suche „Tagungshotels Berlin“

Wer aber sichtbar ist sind: Travel Agencies, OTAs usw.

Ich frage mich wieder: Warum?

Gerade jetzt wo noch so wenige auf der Plattform aktiv sind, wäre das ein echter Vorteil.

Hier kannst du mit Inhalten Aufmerksamkeit erregen, weil es bisher niemand tut.

Du musst dort sein, wo deine potenziellen Kunden sind.

Auch das Suchwort „Tagungshotels Berlin“ ergibt kein Ergebnis.

LinkedIN

Gehen wir zu LinkedIN.

Das gleiche Ergebnis. Es sind 2 Hotels vertreten, das war’s.

Tourismusmanagement, Agenturen usw. die sind auf LinkedIN.

LinkedIN bietet einige Möglichkeiten für die Erstellung von Inhalten. Meiner Meinung nach besser als Xing. Und es ist international. Du kannst dir dort eine Community aufbauen mit einer Businessseite. Interessenten können dir dann folgen und werden immer benachrichtigt, wenn du etwas veröffentlichst.

Bisher sind 2 Tagungshotels vertreten.

LinkedIN Suche "Hotels Berlin"

LinkedIN Suche „Hotels Berlin“

Sonst habe ich kein einziges Hotel gefunden. Verrückt. Überleg mal welches Potenzial sich für dich ergeben würde. Mit einer Unternehmensseite dort aufzutauchen, dann wärst du der Dritte auf der Liste.

Suchmaschine YouTube

Und die nächste Suchmaschine ist YouTube. Klar gehört auch zur grossen Suchmaschine 😉

Was spricht dagegen einfach mal ein Filmchen über dein Hotel zu drehen?

YouTube Suche "Hotels Berlin"

YouTube Suche „Hotels Berlin“

Auf Youtube habe ich Videos über Hotels gefunden.

Es handelt sich aber um die MICE Access GmbH als Herausgeber der Videos. Das ist eine Buchungsplattform die ihren Schwerpunkt auf das MICE-Geschäft (Meeting, Incentives, Conventions und Events) legt. Offensichtlich veröffentlichen sie Videos ihrer Kunden – also der Hotels.

Warum drehen die Hotels keine eigenen Videos und laden sie auf Youtube hoch?

Filme über das eigene Produkt.

Wo finden deine Gäste weitere Infos über dein Hotel?

Bewertungen und Empfehlungen auf Social Media oder Bewertungsplattformen, Empfehlungen durch Reiseblogs, Kommentare auf Social Media und Bewertungsplattformen

Vielleicht ist dein Hotel tatsächlich auf Facebook oder Twitter, Instagram, Pinterest oder Youtube oder du hast eine Unternehmensseite auf LinkedIN oder Xing.

Dann weisst du, was deine Kunden und Gäste über dein Hotel denken.
Ein Auftritt auf Social Media lässt sich nicht sofort monetarisieren, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Irgendwann fällt eine Buchung ab.

Schönes Beispiel: Das Hotel Schani in Wien.

Ich habe darüber schon mal geschrieben und verlinke den Aritkel. (KEINE Werbung!)
Ich finde die einfach gut und deshalb berichte über dieses Hotel. Die sind mir aufgefallen und 2018 mache ich eine Städtereise nach Wien und werde im Schani übernachten.

Die haben unbewusst 1,5 Jahre gewartet denn so lange verfolge ich sie dann auf Instagram.

Und ich bin dadurch inspiriert worden und will sehen, wie es dort ist.

Deinem Hotel könnte so etwas auch zu Gute kommen, WENN du sichtbar bist.

Wo suchen Geschäftsreisende nach Hotels?

Ich vermute, zum Einen über die grosse Suchmaschine, aber auch über Xing und LinkedIN, wenn sie selbst buchen dürfen.

Vielleicht auch über ein Travel Management System, dort wird es auch ein Ranking oder eine Art Bewertung geben.

Und natürlich finden dich Geschäftsreisende auf HRS oder Booking.

Oder auf Bewertungsportalen wie HolidayCheck oder TripAdvisor.

Die Hotelbranche stellt die OTAs oftmals als Bösewichte dar, sicherlich gibt es Einzelfälle bei denen man sich dem Ansprechpartner streiten muss oder im Schlimmsten Fall rechtlich vorgehen muss.

Aber zwei Dinge haben diese Plattformen: Reichweite und Sichtbarkeit.

Und sie machen es ihren Kunden – die auch deine sind – so einfach wie möglich.
Sie haben es verstanden Prozesse zu digitalisieren und automatisieren.

Warum?

Weil das ihr Geschäftsmodell ist.

Es ist falsch zu sagen, finde ich, das OTAs die Konkurrenz der Hotels sind. Das ist nicht möglich. OTAs haben keine Betten. Deren Geschäft besteht aus Vermittlung.
Ihr Lohn ist die Provision. Und wenn die Vermittlung nicht deinen Vorstellungen entspricht, dann kannst du kündigen. Das ist und bleibt deine unternehmerische Entscheidung.

Aber ich denke es ist falsch zu sagen, Buchungsportale sind der Teufel.

Sie machen dich sichtbar im Internet. Ob du dort gelistet sein willst, ist deine Entscheidung. Ich finde es immer etwas zu einfach, sie als die Schlechten hinzustellen. Zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit gehören immer 2 Parteien.

Fazit

Erstelle den Auftritt deines Hotels auf deiner Website und auf Social Media. Denke an gute professionelle Bilder, Texte und Videos

Sei an allen Touchpoints an denen dich dein Kunde/deine Zielgruppe finden kann.

Antworte auf Kommentare, ob positiv oder negativ.

Auf Bewertungsplattformen oder auf Social Media.

Bleibe mit deiner Zielgruppe immer in Kontakt und im Dialog.

Erstelle zielgruppengereichte und saison-aktuelle Inhalte.

Keine Sommerfotos im Winter und keine Winterfotos im Sommer (Das gibt es wirklich….)

Finde heraus wo sich deine Zielgruppe aufhält. Das geht anhand der Market Codes, die du schon für dein PMS verwendest.

Achte darauf wo über dein Hotel geschrieben wird und antworte darauf!

Bleibe immer im Dialog. (Dazu empfehle ich dir diesen Artikel.)

Nun ist deine Meinung gefragt.
Bist du schon sichtbar?

Oder gehst du noch als unsichtbarer Geist durchs Netz?

Ich freue mich, wenn du mir ein Kommentar unter diesem Artikel hinterlässt. Vielen Dank!


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