Digitale Gästemappen nützen nichts – ohne guten Content!

Was du gerade liest, ist ein Stück Content. Genauer gesagt: ein Blogartikel. Wenn du mir auf Social Media folgst, siehst du dort ebenfalls meinen Content. Videos und Bilder und Text in der Beschreibung auf Instagram oder Facebook. Auch Tweets sind Content.

Indem ich dir Mehrwert durch Informationen biete, über digitale Tools blogge oder auch im Podcast, Gespräche über Hotelthemen führe, biete ich dir Content an. Den du konsumieren kannst und der dir im besten Fall nützt. Das heißt Inhalte die für dich relevant und interessant sind.

Meine Website mit Blog und Podcast ist immer mein Dreh- und Angelpunkt. Alles führt darauf zurück.

In diesem Artikel geht es darum, warum du für deine digitale Gästemappe, Website und sozialen Netzwerke gute Inhalte brauchst.

Menschen und Maschinen lesen gern!

Ich schreibe für Menschen, für dich, meine Leser*innen und das gefällt auch den Suchmaschinen. Die spielen meine Inhalte bei einer entsprechenden Suchanfrage aus. Bei einigen Themen erscheinen meine Artikel und Podcasts konstant auf der ersten Seite.

Kurzum: Ich betreibe Content-Marketing und ziehe dich aufgrund deiner Interessen auf meinen Blog oder Podcast. Du findest mich im Netz über meine Website. Vielleicht hast du schon meinen Newsletter abonniert, weil dir die anderen Inhalte auch gefallen und du mehr wissen willst.

Genauso sollte das auch mit deiner Hotel-Website laufen. Aus unterschiedlichen Gründen, die auch schon Thema auf meinem Blog und im Podcast waren, gelingt das nicht immer. Außerdem ist es schwer und oftmals teuer.

„Google Ads für Hotels – wie du Kampagnen schaltest und unabhängiger von Online Travel Agencies wirst“

„5 Tipps für Suchmaschinenoptimierung und wie du unabhängiger von Online-Reisebüros wirst“

Guter Content für deine digitale Gästemappe

Im letzten Artikel habe ich dir vier digitale Tools – „4 digitale Tools im Vergleich – von Gästemappe, über Energie Management, zum digitalen Meldeschein“ – vorgestellt. Darüber kannst du mit unterschiedlichen Features deine Zusatzverkäufe steigern, Kontakt zu deinen Gästen halten und über Angebote und Dienstleistungen informieren.

Technisch ist das alles einfach umsetzbar. Eine Installation hier, eine Schnittstelle dort und zack! schon bist du drin im digitalen Universum mit bahnbrechenden Möglichkeiten. Gut gemacht, kann das richtig erfolgreich sein.

Doch den Inhalt musst du bereitstellen. Schließlich ist es dein Angebot. Dein Content muss inhaltlich korrekt sein, deine Tonalität haben und dich, deine Marke, dein Haus beschreiben. Damit dich deine Gäst*innen und Kund*innen wiedererkennen.

Dabei geht es nicht nur um Text, sondern auch um Bilder, Videos oder Audiobeiträge.

Gute Inhalte verkaufen. Sie wandeln Leser*innen um in Bucher*innen, die kaufen. Übernachtung, Frühstück, Wellnessanwendung, Tischreservierung, Tagungen, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten.

Ansprechende Inhalte mit großartigen Texten und Beschreibungen, aussagekräftige Videos oder Audiobeiträge und einzigartige Bilder, unterstützen dich dabei.

Es ist also nicht damit getan, eine digitale Gästemappe zu installieren, sondern es gehört weitaus mehr dazu.

Die Erstellung von guten Inhalten wird oftmals unterschätzt

Content muss, meiner Meinung nach, im Unternehmens-Kontext immer das Ziel haben, den Umsatz zu steigern. Da bin ich einfach sehr pragmatisch und da kommt die „knallharte“ Revenue Managerin durch. 😉 Gleichzeitig finde ich aber auch, dass es Spaß machen muss.

Jetzt könntest du alle Inhalte, die du eh schon auf deiner Website hast, in deine digitale Gästemappe importieren. Hey, einfach! Zack und fertig!

Du ahnst es: ganz so einfach ist es nicht. Und das hat mehrere Gründe.

  1. Wiederholungen sind langweilig: Wie oft liest du dasselbe Buch? Liest du Artikel in Fachzeitschriften, Magazinen oder auf Blogs mehrmals? Warum willst du dann deinen Gäst*innen sich wiederholende Inhalte zumuten?
  2. Dein Hotel ist vielfältiger: Das was bereits auf deiner Website zu finden ist, kannst du bestimmt in anderer Weise nochmal erzählen. Wähle dasselbe Bild, aber aus einem anderen Blickwinkel, zoome rein oder aus. Statt einer Zimmerbeschreibung kannst du doch etwas über die Zimmerkategorie im Video oder als Audio erzählen.
  3. Auch die Suchmaschine mag keine Wiederholungen: Im Internet ist alles miteinander vernetzt. Einige andere und ich nennen es auch „das Netz“. Es fällt auf, wenn du doppelte Inhalte spielst. Deinen Lesern, Gästen, Followern und Fans genauso wie der Suchmaschine. Von letzterer wird das abgestraft und deine Sichtbarkeit sinkt.
  4. Aus welchem Grund sollten deine Gäst*innen eine App herunterladen oder sich mit den Inhalten dort über den Browser beschäftigen, wenn sie dasselbe auch auf deiner Website finden?

Das heißt: deine Inhalte sollten – nein, müssen – sich je nach Plattform unterscheiden und sie müssen einzigartig sein. Das ist aufwändig, kostet Zeit und Geld. Aber es lohnt sich. Denn Content-Marketing ist nachhaltiger, als Werbeanzeigen in Fachzeitschriften oder online, auf Social Media und Co.

„Content ist nicht alles, aber ohne Content ist alles nichts“

Das ist ein Zitat aus einem meiner Lieblings-Podcasts. Den „Content Kompass Podcast“ von Gidon Wagner und Olaf Kopp höre ich regelmäßig. Sie sprechen zu zweit oder mit Gästen über Content Marketing und die Verbindung zwischen Kommunikation und Marketing.

„Content ist nicht alles, aber ohne Content ist alles nichts“

Ich muss dir nicht erzählen, dass Sprache und Worte mächtig sind. Alles was wir täglich sehen, basiert darauf. Die Suchmaschinen finden deine Webseite nur, weil sich darauf Text befindet. Die Grundlage von guten Filmen (und auch den weniger guten) ist Text, ein Drehbuch, ein Skript. Bilder sollten im Web beschrieben werden, damit Google & Co. überhaupt etwas damit anfangen und es einordnen können. Social Media Posts haben immer ein sogenanntes Caption, also eine Beschreibung dabei, in die Text gehört.

Über Text verführst du deine Fans, Follower, Gäste und Gästinnen zum Klick, zum lesen, zum buchen!

„Richtig Texten für die Hotel-Webseite: So gelingt’s auch ohne Texter“

„Texte für deine Hotelwebseite: Selber schreiben, ja oder nein?“

User Generated Content – mit fremden Inhalten gewinnst du!

Und zwar in mehrfacher Hinsicht.

User generated Content (UGC) bedeutet „vom Nutzer erstellte Inhalte“. In deinem Fall von Gast und Gästin, von Kunde und Kundin. Menschen die dein Hotel schon mal besucht haben – und das ist die meist verbreitete Art von UGC in der Hotellerie – schreiben Rezensionen auf TripAdvisor, Holidaycheck, Booking oder HRS. Das finden nicht alle in der Branche toll, wird aber genutzt.

Die Portale profitieren davon. Der User bleibt länger auf ihrer Seite, die Verweildauer erhöht sich (hier sind wir wieder bei der Suchmaschinenoptimierung). Er sieht die Angebote auf der Seite, klickt und bucht.

Reiseberichte von Bloggern lohnen sich ebenfalls. Und wenn du mit ihnen kooperierst, kannst du die Texte auch für deine Seite oder Gästemappe nutzen.

Kommentare auf Social Media gehören ebenfalls zu UGC. Sie zeigen deinen Followern, dass du mit ihnen interagierst, dadurch steigen deine Karmapunkte ;). Und die Algorithmen von Instagram & Co. registrieren das und spielen deine Inhalte besser aus.

Das funktioniert übrigens besser, als Werbeanzeigen.

„Nur 38 % vertrauen der Werbung von Marken und Unternehmen“

Darüber schreibt Jan Frisching in seinem Artikel „Persönliche Empfehlungen schlagen Werbung: Kaum Vertrauen in Werbebotschaften von Marken und Unternehmen“.

Ohne guten Content bringt die beste digitale Gästemappe nichts!

Inhalte sind wichtig! Mit guten, relevanten, informativen und nützlichen Inhalten für deine Gäst*innen überzeugst und bindest du sie. Sie folgen dir auf allen Kanälen, abonnieren deinen Newsletter und bleiben dir treu. Dann haut dich auch eine Krise nicht aus der Bahn. Du kannst mit deinen Gäst*innen über deine Kanäle in Kontakt bleiben.

Erzähl mal, betreibst du schon Content-Marketing? Antworte mir in der Kommentarspalte unter diesem Beitrag.

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