Bargeldloses Bezahlen – Gäste fordern einfache, schnelle und mobile Lösungen

Bargeldloses Bezahlen ja oder nein?! Gäste fordern einfache, schnelle und mobile Lösungen

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Kaum zu glauben! Wir schreiben das Jahr 2020, digitales Bezahlen wird immer einfacher, im Supermarkt zahlen wir kontaktlos und bei einigen Bäckern mittlerweile mit Karte. Doch in meinem beschaulichen Wohnort Schopfheim, eine Stadt mit 20’000 Einwohnern, entscheidet sich ein Wirt für cashonly! Er weist darauf auch sehr freundlich im Aushang der Speisenkarte hin… Charmanter Typ (nicht) und obwohl ich dort gerne essen gegangen bin, weil gut gekocht wird, hat er mich als Gast verloren. Schade. Für ihn.

Die Deutschen lieben ihr Bargeld!

Währenddessen in Hamburg: Die Pizzeria „Heat“ schafft das Bargeld komplett ab und erntet schlechte Bewertungen auf Google. Menschen die dort noch nie gegessen haben und voraussichtlich auch nie werden, urteilen anhand der Zahlungsbedingungen.

Nach eigener Aussage spart das Restaurant mit der Umstellung auf digitales Bezahlen 1500 Euro. Diese Kosten fallen jeden Monat für die Arbeitszeit beim Kassensturz, Spritkosten und die Bargeldversorgung bei der Bank an.

Die innovative Hotelgruppe Prizeotel hat sich Anfang des Jahres ebenfalls für digitales bezahlen entscheiden. Laut Pressemitteilung lagen die Barzahlungen im Jahr 2019 weit unter 10 Prozent des Gesamtumsatzes.

„Das Bargeld hat in unserer digitalen Zeit seine Legitimation sowohl aus ökologischer, als auch aus ökonomischer Sicht verloren. Es macht schlichtweg keinen Sinn, Bargeld physisch durch die Gegend zu transportieren, wenn der digitale Weg schneller, sicherer und hygienischer ist“, erklärt Constantin Rehberg, Chief Digital Officer bei prizeotel, diesen Schritt.

Auch dazu gibt es Reaktionen und Diskussionen auf Twitter.

Der Rest der Welt zahlt digital

Während die Bundesbank von Jahr zu Jahr mehr Euro-Noten ausgibt, sieht das im Rest der Welt gänzlich anders aus.

In China haben Obdachlose den Klingelbecher bereits durch einen QR-Code getauscht. Straßenmusiker in Großbritannien behelfen sich mit einem Kartengerät und Kirchen in Schweden entwickelten Automaten um sonntags die Kollekte zu erhalten.

Alles eine Frage der Einstellung. Lösungen gibt es.

Die Akzeptanz für bargeldloses Bezahlen steigt dennoch

In der eat.pay.love-Studie, im Auftrag von orderbird und Mastercard, wurden im August 2019 Gäste zu ihren Zahlungsgewohnheiten in der Gastronomie befragt.

Studie eat-pay-love über mobiles Bezahlen

Zwischen 2017 und 2019 stieg die Anzahl der bargeldlosen Bezahlung in Gastronomiebetrieben um 11,9 Prozent. 91,1 Prozent erwarten bargeldlose Bezahlmöglichkeiten in Hotellerie und Gastronomie. Knapp 36 Prozent entscheiden sich gegen ein Restaurant aufgrund der Bezahlmöglichkeiten.

Gäste schätzen den schnellen und einfachen Bezahlprozess
Gäste schätzen den schnellen und einfachen Bezahlprozess

35,5 Prozent empfinden den digitalen bzw. bargeldlosen Bezahlprozess als schneller, für 31,7 Prozent ist es einfacher und 6,6 Prozent halten digitales bezahlen für sicherer.

Gäste erwarten bargeldlose Bezahlmöglichkeiten

Auch die Bundesbank ermittelte steigende bargeldlose Zahlungstransaktionen zwischen 2014 und 2018.

Bargeldlose Zahlungstransaktionen in Mio. Euro pro Jahr 2014 – 2018 | Quelle: Bundesbank

Neue Herausforderungen für Hoteliers: Zahlungsdiensterichtlinie 2 – PSD2

Mit der neuen Zahlungsdiensterichtlinie 2 (PSD2 – Payment Service Directive 2) wachsen jedoch auch die Herausforderungen für die bargeldlose Bezahlung nicht nur im Hotel, sondern auch am online auf der Hotel-Webseite. Die neue Zahlungsdiensterichtlinie setzt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung von seiten des Gastes voraus. Das bedeutet Kunden können nicht nur mit einem Klick bezahlen, sondern müssen mindestens zwei Sicherheitsmerkmale aus zwei unterschiedlichen Bereichen eingeben. Das können sein:

  1. Etwas, das man weiß: Sicherheitsmerkmale, die nur der Gast kennt. Zum Beispiel Passwort oder seine PIN.
  2. Etwas, das man besitzt: EC- oder Kreditkarte, Handy oder der TAN-Generator eines Gastes. (Besitz)
  3. Etwas Persönliches: Unveränderliche persönliche Eigenschaften des Gastes wie seine Stimme, seine Iris oder sein Fingerabdruck. (Inhärenz)

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung gilt als sogenannte „Starke Kundenauthentifizierung“, das heißt SCA oder Strong Customer Authentification. Die meisten Änderungen dürften damit die Direktbuchungen über die Hotel-Webseite betreffen. Wie können zukünftig Zimmerbuchungen ohne Stornierungsmöglichkeit oder Vorkasse umgesetzt werden? Was machst du mit No Shows?

Die Zukunft des Bezahlens ist digital

Die Statistiken oben und die Maßnahmen der Pizzeria Heat und der Hotelgruppe priceotel zeigen, wohin die Reise geht. Apple Pay, Google Pay oder Alipay werden sich weiter durchsetzen. Darauf arbeiten auch Anbieter wie zum Beispiel Apple hin. Immer wieder wirst du zu Eingabe deiner Kreditkartendaten aufgefordert, damit du den Apple Wallet nutzen kannst und über dein Smartphone oder deine Watch bezahlen kannst.

Je mehr unterschiedliche Zahlarten es gibt, desto wichtiger wird es für dich, alle Kanäle zu bündeln. Eine sogenannte Omnichannel-Lösung bietet PAYONE. Die deutschen Marktführer BS PAYONE und Ingenico Payment Services vereinen sich in der neuen Marke PAYONE. Als Full-Service-Anbieter verbindet PAYONE alle Zahlwelten:

  • am PoS (Point of Sale)
  • im E-Commerce auf deiner Hotel-Webseite
  • in In-App-Lösungen

Außerdem entwickelt PAYONE digitale Zahlungs- und Service-Infrastrukturen. Durch den Zusammenschluss entstand Studio ONE als Nr. 1 Talk zum Thema Payment. Dort bietet dir PAYONE eine Plattform für Fragen zu allem an, was du schon immer über digitale Bezahllösungen wissen wolltest.

STUDIO ONE – stelle deine Fragen im Live-Streaming der Payment-Branche

Hier eine Auswahl meiner gesammelten Fragen von Hoteliers:

  • Welche Kanäle deckt PAYONE ab?
  • Können Online-Zahlungen PSD2-konform abgewickelt werden?
  • Können Zahlungsbedingungen wie Vorkasse und No Show-Gebühren abgebucht werden?
  • Gibt es ein Dashboard auf dem ich alle Zahlungen sehen kann?
  • Erhalte ich ein einzige Abrechnung über alle Zahlungen?
  • Erhalte ich Statistiken welche Kanäle, wie häufig genutzt werden?
  • Welche Schnittstellen zur Booking Engine gibt es?
  • Gibt es einen „Datentresor“ in dem Kreditkarten von Stammkunden gespeichert werden können?
  • Können virtuelle Kreditkarten erstellt werden?
  • Welches sind die Top 3 Zahlungsmethoden laut PAYONE?

Die Antworten auf diese Fragen erhältst du im ersten Live-Streaming der Payment-Branche STUDIO ONE. Die Gründer und Geschäftsführungsmitglieder von PAYONE beantworten deine Fragen am 13. Februar 2020 ab 11.30 Uhr. Informiere dich hier über die Online-Veranstaltung. 

Falls du weitere Fragen hast, stelle sie mir gerne im Kommentarfeld oder schreib mir eine Nachricht. Ich leite sie dann weiter.

Leseempfehlungen und weiterführende Links

Pressemitteilung der Europäischen Zentralbank vom 26. Juli 2019 über Zahlungsverkehrsstatistik für das Berichtsjahr 2018.

„PSD2 – Was Shop-Betreiber über die neue Regulierung wissen müssen“ – roqqio.com

„Endlich bargeldlos: Restaurant spart 1.500 Euro im Monat“ – t3n.de

„Digitaler Euro: Wie sich unsere Art des Bezahlens bald völlig verändern wird“ – businessinsider.de

Die Zukunft des Bargelds: Cash me if you can“ – Deutschlandfunk Kultur

*Werbung: Für die Erstellung dieses Artikels erhielt ich ein Honorar von sugarandspice, die Kommunikationsagentur von PAYONE. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst.

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