9 einfache Content-Ideen für dein Hotelblog!

9 einfache Content-Ideen für dein Hotelblog!
9 einfache Content-Ideen für dein Hotelblog!

In meinem letzten Podcast „5 Gründe für ein Corporate Blog im Hotel und 3 Tipps wie du einfach damit anfängst“ habe ich mit Daniela Sprung über die Vorteile eines Hotelsblogs gesprochen. Sie hat dir folgendes 3 Tipps gegeben:

  1. Kläre dein Warum! Warum willst du bloggen, welche Motivation steckt dahinter? Reine Werbung für dein Hotel sollte es nicht sein!
  2. Hast du genug Ressourcen? Zeit, Geld und Autoren sind die Grundvoraussetzung für deinen Hotelblog!
  3. Viel Geduld und Spucke. Bis sich ein Blog etabliert, vergeht mindestens 1 Jahr. Bei Corporate Blogs kann es sogar länger dauern.

Hast du dein Warum geklärt und kannst ausreichend Ressourcen zur Verfügung stellen, legst du los! Auf die technischen Details und wie du ein Blog technisch aufsetzt, gehe ich hier nicht ein. Dafür hast du sicherlich einen Webmaster oder eine IT-Abteilung, die dir dabei hilft und bereits deine Website ordentlich aufgesetzt hat. Schau dir dazu gern das Video in meinem Artikel „Mit diesen 5 Tricks steigerst du die Conversion Rate deiner Hotel-Website“ an.

In diesem Beitrag geht es um einfache Content-Ideen für dein Hotelblog.

Welche Inhalte passen zu deinem Hotelblog? Worüber kannst du bloggen?

Auch mir gehen oftmals die Ideen aus. Dann nehme ich mir die Zeit viel zu lesen und mich im Netz oder auf Social Media inspirieren zu lassen. Außerdem erstelle ich regelmässig Umfragen. Aus diesen Ergebnissen schöpfe ich dann wiederum Ideen für Blogbeiträge.

Du als Unternehmer kannst aus den Fragen, die deine Gäste stellen, Ideen für Blogbeiträge finden. In einem Hotel gibt es so viele Geschichte zu erzählen! Schau dir nur die vielen TV – Formate an, in denen es um Gastronomie und Hotellerie geht. Die Leute haben Interesse daran!

Ich habe diesen Artikel aktualisiert. Er erschien erstmals am 28. Oktober 2018.

Idee No. 1: Schreibe über deine Region

Dein Standort bietet mit Sicherheit einige Content-Ideen. Schreibe über Ausflugsziele und nenne Geheimtipps für deine Gäste.

  • Gibt es einen geschichtlichen Hintergrund zur Region? (den gibt es fast immer)
  • Wie ist dein Hotel entstanden? Welche Geschichte verbindet dein Hotel mit der Region?
  • Ist deine Region für etwas besonders bekannt? Weinanbau, Traditionen die besonders gelebt werden usw.
  • Verleihst du Fahrräder in deinem Hotel? Schreibe über eine Tour, füge Fotos hinzu und biete eine Karte mit der Tour zum Download an

Idee No. 2: Schreibe über Aktivitäten und Attraktionen

Was können deine Gäste rund um dein Hotel unternehmen?

  • Wanderrouten und beschreibe eine besondere Tour mit Bildern und der Karte zum Download
  • Geographische Merkmale
  • Flussfahrten, Seen, usw.
  • Erlebnis – und Freizeitparks

Idee No. 3: Rezepte!

Welche kulinarischen Besonderheiten bietet deine Region oder dein Hotelrestaurant?

  • Veröffentliche Rezepte deines Küchenchefs, inklusive Einkaufsliste und Anleitung zum Nachkochen. Gerne auch als Download-PDF mit deiner Corporate Identity zum Ablegen für deine Leser
  • Cocktail-Rezepte, inklusive Einkaufsliste, dem richtigen Glas (und warum) und Deko-Ideen, wozu es gut passt
  • Weinempfehlungen zu bestimmten Gerichten

Idee No. 4: Tipps für die Tagungsorganisation

In deinem Tagungshotel interessieren sich deinen Gäste, Kunden und Leser wohl eher für Tipps im Geschäftsleben.

Du könntest zum Beispiel über

  • Tipps für die Organisation von Tagungen schreiben
  • neue Tagungsformate beschreiben
  • Alternativen zur Tagungspauschale und was du dafür anbietest
  • Zeitmanagement
  • neue Methoden zur Wissensvermittlung
  • Bestuhlungsformen, als Methode zur Kommunikation

Idee No. 5: Stelle deine Mitarbeiter vor

Dafür brauchst du natürlich die Einwilligung des Mitarbeiters. Diese Blogbeiträge helfen dir in zweierlei Hinsicht: Du kannst eine Arbeitgebermarke aufbauen und dein Hotel bekommt ein bzw. mehrere Gesichter.

  • Interview mit Auszubildenden
  • Interview mit Küchenchef
  • Interview mit dem Houskeeping
  • Arbeitstag am Front Office
  • Arbeitstag im Service

In meinem Podcast-Interview mit Ingo Busch habe ich darüber gesprochen, was du hinsichtlich der Datenschutzgrundverordnung berücksichtigen musst. Lies oder höre nochmal im Artikel „DSGVO in der Hotellerie und dein Aufgabe als Arbeitgeber“ nach.

Idee No. 6: News!

Schreibe auf deinem Blog über Neuigkeiten in deinem Hotel. Wurden die Zimmer gerade renoviert? Dann schreib darüber! Was hat sich geändert? Welche Vorteile ergeben sich für deinen Gast? Stelle vorher und nachher gegenüber.

Du verwendest ein neues Tool, zum Beispiel eine digitale Gästemappe? Setze Bilder ein und beschreibe, was der Gast davon hat.

Idee No. 7: Worin ist dein Hotel gut?

Was erwähnen Gäste immer wieder in den Bewertungen? Worin bist du und ist dein Team gut?

Schreibe über die Stärken deines Hotels und stelle die Vorteile für deine Gäste heraus.

  • guter Schlaf? Schreibe über deine Matratzen
  • tolles Frühstück? Schreibe über dein Frühstücksbuffet. Die wichtigste Mahlzeit des Tages und warum dein Hotel es so gut kann
  • Wellness-Anwendungen und was sie für Körper und Geist bringen
  • Freundliche Mitarbeiter

Idee No. 8: Nachhaltigkeit & gesundes Essen

Dein Hotel ist bekannt dafür, dass es nachhaltig arbeitet und die Speisen und Getränke kommen aus der Region? Dann schreibe darüber!

  • Bringt der Hinweis in jedem Hotelbad, du weißt schon, der mit den Handtüchern, wirklich was? Schreibe darüber, wie du das im Hotel löst. Wie kommt die Hotelwäsche ins Zimmer, zur Wäscherei und wieder zurück?
  • Dein Hotel produziert den Strom teilweise selbst? Erkläre wie das geht und wie schwierig oder leicht der Weg dorthin war
  • Schreibe über deine Werte oder deine Philosophie

Idee No. 9: Lass deine Gäste zu Wort kommen

Wie wäre es wenn du ein Interview mit Stammgästen führst? Warum kommen diese Gäste immer wieder, was mögen sie an deinem Hotel? Natürlich sind auch hier Einwilligungen erforderlich gerade auch in Bezug auf Bilder. Hole die Bewertungen deiner Gäste direkt auf deine Website.

Das ist übrigens eine wunderbare Gelegenheit dein Hotel hörbar zu machen. Warum du einen Podcast in deinem Hotelmarketing-Mix nutzen solltest, hab ich in meinem Artikel „5 Gründe warum ein Hotel-Podcast in deinem Marketing nicht fehlen darf!“ schon mal zusammengefasst.

Im Artikel „DSGVO und Fotografie – OLG Köln hält KUG weiterhin für anwendbar“ schreibt Rechtsanwalt Christian Solmecke über die Auswirkungen der DSGVO in Bezug zu Bildern.

Dein Hotelblog muss Mehrwert bieten und KEINE Werbung!

Bei allem was du schreibst, behalte den Nutzen für den Leser im Auge. Erfährt dein Leser durch diesen Artikel etwas neues? Geht er nachdem er den Beitrag gelesen hat mit einem AHA-Erlebnis von der Seite?

Es gibt ein paar Hotelblogs und die sind richtig schlecht. Ja, so leid mir das tut, aber sie geben mir als Leser keinen konkreten Nutzen.

Es kommt mir so vor, als würde das Blog lediglich zu Werbezwecken verwendet werden. Ein Beitrag ohne Relevanz und dem Verweis „Hier können Sie buchen“ schafft keinen Mehrwert für deinen Leser. Und im Übrigen auch nicht für Google. Die Meinungen betreffend der richtigen Länge eines Blogbeitrags gehen stark auseinander. Einige sagen ein Artikel muss mindestens 300 Wörter haben (das dachte ich auch lange Zeit) andere sagen unter 1000 Wörtern geht nichts. Diese Zahlen sollen angeblich auch wichtig für Google sein. Dem ist nicht so! Was zählt ist Relevanz und Qualität. Auf Hubspot beschreibt Jennifer Lapp in ihrem Artikel „Kurze oder lange Texte: Wie wichtig ist die Länge von Blogartikeln“ die Argumente für kurze und lange Blogbeiträge.

Bieten deine Artikel Mehrwert und sind sie relevant für deine Zielgruppe werden sie geteilt. Und Google findet Beiträge interessant die geteilt werden und erkennt sie als hochwertige Beiträge.

Ich freue mich übrigens auch sehr, wenn du meinen Beitrag teilst! Vielleicht diesen? 😉 Und besonders freue ich mich, wenn du einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlässt. Was hältst du von Hotelblogs? Hast du schon einen oder spielst mit dem Gedanken? Was sind deine Herausforderungen dabei? Schreib sie mir in die Kommentare!

Mach dich unabhängig von Social Media! Die Vorteile eines Hotelblogs kurz erklärt

Neulich hatte ich ein Gespräch über Blog oder Social Media für Hotels. Mein Gesprächspartner sagte, dass er lieber in Social Media und Facebook Ads oder Google Ads investiere, als ein eigenes Blog zu betreiben.

Bitte?

Mit einem Hotelblog bist du unabhängig von fremden Plattformen. Wenn Mark Zuckerberg morgen entscheidet Facebook zu schließen, sind deine Inhalte weg. Das ganze Geld in Werbung, weg. Bilder, Texte, Links, Umfrageergebnisse, weg.

Mit einem Corporate Blog bist du unabhängig. Dein Blog ist deine Plattform und nur du entscheidest, was, wann, wie und ob du veröffentlichst. Das Einzige was du brauchst ist eine gute Internetverbindung. Doch als digitales Hotel ist das wohl das kleinste Problem oder? 😉

Deine Social Media Kanäle solltest du nur dazu nutzen, deinen Content aus deinem Blog unter die Leute zu bringen. Jeder Link den du dort teilst muss auf deinen Blog bzw. auf deine Website führen. Dort willst du deine Gäste haben, dort willst du das sie direkt buchen!

Löse dich also von Facebook und Co und eröffne dein eigenes Hotelblog!

Warum du bloggen solltest!

Mit einem Hotelblog kannst du sehr viel machen. Dort kannst du verschiedene Content-Formate teilen. Bilder in deine Artikel einbinden, Videos oder eine Tonspur. Diese Möglichkeiten hast du nur auf deiner eigenen Website und deinem Blog.

Nutze es!

Da es die wenigsten Hotels gut machen, hast du die Chance als Trendsetter ein richtig gutes Blog aufzuziehen.

Lese – und Hörempfehlungen zum Thema (Hotel-)Blog

Daniela Sprung spricht in ihrem Podcast über „Corporate Blogs in der Personalbranche – Interview Lena Henning“. Darin hörst du wie Lena Henning sechs Corporate Blogs betreut, die Themen findet, welche Kosten anfallen und was es dem Unternehmen nutzt.

Meike Leopold schreibt auf t3n.de „So kommen kleine Unternehmen mit einem Blog ganz groß raus“ über einen bloggenden Maler. Ein Corporate Blog ist nicht nur im Marketing anzusiedeln, sondern muss in deine Kommunikationsstrategie passen und einzahlen. Übrigens kann ich dir auch ihr neues Buch „Content Marketing mit Corporate Blogs – Praxisleitfaden für Strategie, Redaktion und Vermarktung“ sehr empfehlen, wenn du mit dem Gedanken spielst ein Corporate Blog zu starten.

Daniela Sprung und Meike Leopold haben übrigens im diesen Jahr das erste Corporate Blog Barcamp ins Leben gerufen. Vielleicht willst du im nächsten Jahr dabei sein, dann behalte diese Seite im Auge: www.corporateblog-barcamp.de.

Wenn du Corporate Blogging in deinen Marketing Mix aufnehmen möchtest, solltest du das strategisch tun. Meike Leopold hat darüber ein Buch geschrieben und es bereits zum zweiten Mal überarbeitet. Ich kann es dir sehr empfehlen:(Affiliate Link*) Content Marketing mit Corporate Blogs – inkl. Arbeitshilfen online: Praxisleitfaden für Strategie, Redaktion und Vermarktung (Haufe Fachbuch)“

Ein etwas älterer Blogbeitrag auf Seokratie.de vom Dezember 2017 behandelt das Thema „Corporate Blogging – So startest Du (D)einen Unternehmensblog“. Silja Troll definiert „Corporate Blog“, nennt Gründe für Unternehmensblogs, zeigt Ziele und Gründe für ein Blog auf und schreibt auch über Vor- und Nachteile.

Thomas von digitales-unternehmertum.de schreibt in seinem Beitrag „Warum Corporate Blogs einfach sinnvoll sind! #064“ über unterschiedliche Arten von Blogs. In diesem ausführlichen Artikel findest du zudem die weitere Formen und Ziele von Content Marketing.

Und ebenfalls 2017 ist der Podcast mit Blogbeitrag auf zielbar.de erschienen „(Corporate) Blogs im Jahr 2017: Ist das noch relevant oder kann das weg? – Interview mit Daniela Sprung“. Darin findest du Antworten auf die Fragen, welche Voraussetzungen du schaffen musst, um ein Corporate Blog zu betreiben und wie du mit Kommentare auf deinem Blog umgehen solltest.

*Wenn du das Buch über meinen Affiliate-Link bestellst, erhalte ich eine Provision. Dich kostet das nicht mehr. Danke! 

Deine Meinung interessiert mich!

Was hälst du von Blogs?

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