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Interview mit Tobias Urban über Speed Drink – eine Bestell-App

EP03 Interview mit Tobias Urban - Speed Drink Titel

In meiner 3. Episode in meinem Podcast geht es nochmal um ein Bestellsystem für Hotellerie und Gastronomie. Es scheint einen riesigen Markt zu geben.

Speed Drink setzt jedoch anders als Igetnow auf eine App die sich dein Gast im App-Store oder auf Google Play herunteladen kann. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt und welche Hotels diese Anwendung in ihre Strategie aufnehmen.


Hallo und Herzlich Willkommen, schön dass du wieder eingeschaltet hast zu
meinem Podcast von Hotel-O-Motion.

Ich spreche mit Tobias Urban über Speed Drink. Das ist eine Bestell-App für Hotellerie und Gastronomie.

Herzlich Willkommen Tobias.

Hallo Valerie. Mein Name ist Tobias Urban, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Brandenburg. Ich bin Gründer von der App Speed Drink.

Vorteile für Hotellerie und Gastronomie?

VW: Davon habe ich schon mal gehört und gelesen. Aber erzähl mal, was macht die App, was kann die? Und was sind die Vorteile für Hotellerie und Gastronomie.

TU: Die Speed Drink App ist eine Bestell-App für jeden für jeden der sich gerne in Restaurants oder Hotels aufhält.
Mit der App kann man vor Ort, egal ob Hotel oder Restaurant mit seinem Smartphone Bestellungen aufgeben. Ausserdem kann der Gast über die App auch bezahlen. Zudem kann der User über die App Restaurants und Hotels ind er Nähe finden und die Speisekarte ansehen. Der Gast kann dann entscheiden welches Restaurant passt.

Welche Vorteile ergeben sich für den Hotelier?

TU: Im Vordergrund steht die Zeitersparnis und die Umsatzsteigerung, da der Gast selbst bestellen kann.

Die Wartezeit für den Gast verkürzt sich, weil er einfach bestellen kann ohne auf den Kellner warten zu müssen.
Das ist besonders gut, wenn der Kellner gerade viel zu tun hat und wenig Zeit hat bei allen Gästen gleichzeitig zu sein.

VW: Kann der Gastronom auch Statistiken abrufen?

TU: Genau. Es ist möglich über das Dashboard der App die Topseller abzurufen oder welche Waren zu welcher Uhrzeit oder an welchem Tag besonders gerne bestellt wurden. Der Hotelier oder Gastronom hat die Möglichkeit nach unterschiedlichen Kategorien zu filtern, wie zum Beispiel Jahreszeit, Geschlecht, Uhrzeit, Tag usw.

Wie kommt die Bestellung beim Kellner an?

TU: Dafür gibt es zwei Wege.
Der Kellner kann ein Tablet verwenden, was den Vorteil hat, dass der Hotelier dort auch alles einpflegen kann. Preise, Happy Hour Zeiten usw. Er kann darin die komplette Karte verwalten.

Oder es gibt die Möglichkeit mit einer Schnittstelle zum Kassensystem. Dann kommen die Bestellung über den Bondrucker zum Kellner.

VW: Und wenn der Gast über die App und beim Kellner bestellt hat, dann müsste es ohne Schnittstelle in die Kasse eingebucht werden oder?

Ja genau.

Ohne Schnittstelle müsste der Kellner das nochmal in die Kasse tippen. Dabei ist der Vorteil, wenn man mit einem Tablet arbeitet, dass man eins an die Theke und eins in die Küche stellen kann. Damit weiss die Küche auch immer, was bestellt wurde und es muss nicht vom Kellner dort bestellt werden.

VW: Und wie läuft das dann mit dem Bezahlen? Der Gast hat teilweise beim Kellner und bei der App bestellt.

TU: Je nachdem ob mit oder ohne Schnittstelle muss dann nachgebucht werden.

Das Bezahlen hat aber auch die Möglichkeit vorher zu bezahlen. Zum Beispiel bei einem Lieferservice oder wenn man etwas abholt. Das funktioniert dann mit einem Direktzahlungssystem.

Speisen beschreiben in der App direkt

VW: Ich hab gelesen dass man zur Erklärung der Inhaltsstoffe den Kellner rufen könnte. Kann man die Speisen auch in der App beschreiben?
Denn wenn man über die App den Kellner ruft, dann bringt sie in dem Moment keinen Vorteil.

Es gibt die Möglichkeit die Speisen mit allen Inhaltsstoffen zu beschreiben. So kann der Gast genau lesen, was drin ist und wie es zubereitet wird.

Ansicht der Bestell-App Speed Drink. Bild: zur Verfügung gestellt von Speed Drink

Destinationsmarketing mit der App

VW: Wie wird der Gast auf das Hotel oder das Restaurant aufmerksam?

TU: Sobald man die App öffnet, erscheint eine Karte, z.B. Google Maps. Dort werden mit Pins die Partner (angeschlossene Restaurants & Hotels) angezeigt. Hier kann der User sehen, was in der Nähe ist und ob das Angebot zu seinen Wünschen passt.

VW: Du hast ja im Vorgespräch gesagt, dass auch Hotel buchbar gemacht werden sollen. Wie soll das funktionieren? Wie kommen die Verfügbarkeiten in die App? Via Channelmanager oder wie ist das geplant?

TU: Wir arbeiten aktuell daran dass auch Hotelzimmer über die App gebucht werden können. Das Hotel könnte eine Buchungsanfrage über die Anwendung bekommen. Ausserdem sind die Kontaktdaten hinterlegt und der User kann anrufen oder eine Email schreiben.

Wir wollen es so lösen, dass sofort sichtbar wird wie viele Zimmer oder Tische noch frei sind in der jeweiligen Lokalität. Bis das marktreif ist, werden aber noch 2-3 Monate vergehen.

Download App für Google Play und iOS?

VW: Auf eurer Homepage steht, dass die App für Google Play verfügbar ist. Was ist mit iOS?

TU: Ja eine iOS Version haben wir auch.
Wir bauen gerade unsere Homepage um und zwar von Grund auf, um die Inhalte noch mehr auf Gastronomie und Hotellerie auszurichten.

Mit der App bezahlen! Bitcoins?

TU: Der Gast hat über die App die Möglichkeit mit Sofortüberweisung, Paypal, Lastschrift oder Kreditkarte zu bezahlen. Also alle gängigen Zahlungsmittel.

Und es ist eingerichtet, dass Lieferservices sofort bezahlt werden, um zu verhindern dass Fake-Bestellungen eingehen. Es wird bestellt und am Ende kommt niemand der es holt.

VW: Was ist mit den gehypten Bitcoins? Gibt es die Möglichkeit mit Bitcoins zu bezahlen?

TU: Wir wollen die Bezahlung mit Bitcoins dieses Jahr einführen. Das ist ja immer mehr ein Thema. Unsere App soll zukunftsfähig bleiben und daher ist das ein wichtiger Punkt. In den USA gibt es Cafés und Restaurants da bezahlt man nur noch mit Bitcoins.

Wie viele Restaurants sind schon angeschlossen und was kostet Speed Drink?

Wir haben gerade unsere Testphase abgeschlossen und pflegen jetzt unsere Partner ein.

Für die Gäste – also den Endkunden – ist es kostenfrei. Auch die App ist kostenlos.
Für den Gastronom oder Hotelier ist das System ebenfalls kostenfrei. Aktuell haben wir damit noch nichts verdient.

Wir wollen damit nicht das schnelle Geld machen, sondern uns langfristig am Markt etablieren.

Wir werden für die Bezahlung eine Aufwandsentschädigung berechnen und diese Gebühr teilen wir uns mit dem Zahlungsanbieter.

VW: Vielen Dank für das Gespräch!

Danke auch!

Wie findest du die Idee mit der App? Macht es Sinn oder ist es eher Unsinn? Hinterlass mir gern ein Kommentar und wir diskutieren darüber.

Und wenn dir diese Episode gefallen hat, dann teile, like und zwitschere es weiter oder hinterlass mir ein Like auf Soundcloud. Vielen Dank!

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