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Elastische und Unelastische Nachfrage

Elastische und Unelastische Nachfrage

Im Revenue Management geht es darum die Preisbereitschaft deiner Kunden richtig einzuschätzen und mit unterschiedlichen Berechnungen vorherzusagen.

Deshalb gilt der betriebswirtschaftliche Satz „Die Nachfrage bestimmt den Preis“ vor allem im Revenue Management.

Als Beispiel nehmen wir die Ticketpreise der Deutschen Bahn.
Am Morgen zwischen 6 Uhr und 9 Uhr liegen Preise für das Tagesticket höher, weil die Nachfrage hoch ist. Um diese Uhrzeit pendeln die meisten zur Arbeit. Ab 9 Uhr sinkt der Preis und geht zwischen 17 Uhr und 19 Uhr wieder hoch.

Wie gut dass es Abos gibt oder Monatskarten und ähnliches 😉

Und genauso musst du das im Revenue Management auch machen. Die Nachfrage nach deinen Zimmern bestimmt den Preis.

Damit kannst du deine Auslastung aber auch steuern.

Wenn du die Preiselastizität kennst, kannst du danach die Belegung steuern und auch deinen Zimmerumsatz.

Was bedeutet Preiselastizität?

In der Hotellerie wirkt die Elastizität beschränkt, dennoch solltest du darüber etwas wissen.

Es geht um zwei Grössen bzw. zwei Variablen. Die Elastizität zeigt dir, wie stark zum Beispiel, deine Preisgestaltung die Nachfrage beeinflusst.
Die Messgrössen sind also Nachfrageveränderung in % und Preisveränderung in %.

Elastische Nachfrage

Senkst du deinen Zimmerpreis um 10% und erhöht sich dadurch dein Zimmerverkauf, also deine Nachfrage um 20%, hast du eine elastische Nachfrage. Die Preiselastizität ist negativ, weil sich die beiden Variablen gegenteilig entwickeln.

Unelastische Nachfrage

Erhöhst du deine Preise um 10% und sinkt die Nachfrage deshalb um 10%, ist die Preiselastizität 1.

Erhöst du deine Preise um 10% und die Nachfrage sinkt nur um 5% liegt die Preiselastizität ei <1 und die Nachfrage ist unelastisch.

Lohnenswert ist eine Preiserhöhung demnach nur bei unelastischer Nachfrage.

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